| Das Coachingnetzwerk |
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| Geschrieben von: Ralf Stumpf |
| Mittwoch, den 20. Mai 2009 um 09:27 Uhr |
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Erstmals veröffentlicht 2000 in der Zeitschrift MultiMind In meinen Seminaren sind die meisten Teilnehmer hellauf begeistert: Sie brennen, und lodern und wollen ihr Leben ändern, am besten sofort und vollständig. Sie sind begierig darauf, sich Ziele zu setzen, ihr Leben anzupacken und sich auf ihre persönliche Vision auszurichten. Wenn ich die selben Teilnehmer dann ein halbes Jahr später wieder treffe und sie frage, »Na? Wie war's? Was hat sich in ihrem Leben positiv verändert …?", dann ernte ich ein Stutzen und Bemerkungen wie: »Ach ja, wir hatten da ja mal dieses Seminar …" Ich komme von der Bühne, habe Freude daran, Menschen zu unterhalten und ich gebe gerne mal den Clown wenn's paßt! Doch mit der Zeit war mir das doch zu wenig und hatte was unbefriedigendes … Eine Lösung mußte her! Bei meinen diesbezüglichen Forschungen entdeckte ich, daß erstaunlich viele Menschen sich NICHT hauptberuflich mit ihrer eigenen persönlichen Entwicklung befassen, mit Zielen, Ressourcen, Visionen … Die meisten Menschen haben eine andere Arbeit. Für sie ist, was mir Beruf (und Lebensinhalt) ist, ein Nebenbei, Hobby, Luxus. Unser Immunsystem ist, wenn wir etwas unangenehmes erleben für etwa 24 Stunden geschwächt. Wenn wir etwas sehr schönes erleben, dann ist es gestärkt. Für etwa 72 Stunden (Nach Vera F. Birkenbihl, Seminar). Unser Immunsystem ist also parteiisch und hilft mit, daß wir unangenehmes möglichst schnell überwinden und angenehmes möglichst lange bewahren. Doch nach drei Tagen ist es vorbei. Dann ist es bestenfalls eine Erinnerung, aber kein Erleben mehr. Länger als 72 Stunden können wir es nicht aufrechterhalten. Außer wir machen in dieser Zeit eine konkrete Aktion, tun etwas. Nicht nur drüber reden oder nachdenken, sondern handeln, etwas tun. Mit Muskeln. Meine Teilnehmer hatten sich oft vorgenommen, jeden Sonntag an ihren Zielen zu arbeiten. Klappt nicht. Von Sonntag bis Sonntag sind es 168 Stunden, 96 zuviel. Am nächsten Sonntag ist die Luft raus und die Begeisterung weg. »Komisch, im Seminar erschien alles noch so leicht, eingängig und plausibel, das mit den Zielen und Visionen. Aber jetzt - ist das irgendwie gar nicht mehr greifbar für mich …" Nach 72 Stunden ist die Kraft weg. Danach geht es nur noch weiter, wenn es einen erneuten externen Motivationsschub gibt. Einen Hinweis, ein Buch, einen Film, ein Seminar. Doch dann beginnen erneut 72 Stunden. Und dann wieder. Sie können sich keine Pausen leisten, die länger als 72 Stunden dauern. Wenn ich sage ›lachen‹, dann wissen Sie, was gemeint ist. Aber deswegen lachen sie noch lange nicht. Wenn ich Ihnen jetzt einen guten Witz erzähle ("Geht einer Gehirn kaufen und wundert sich, daß weibliches Gehirn so viel billiger ist als männliches ... Warum ...? - Das weibliche war gebraucht!"), dann lachen Sie, etwa 0,25 Sekunden nachdem Sie den Witz verstanden haben. Ha-ha-ha. Wenn jetzt einer hereinkommt und ruft, Ihr Auto werde gerade abgeschleppt … dann brauchen Sie 0,25 Sekunden, um sich furchtbar aufzuregen. Dies nennt man Emotion. Emotionen wechseln wir innerhalb einer viertel Sekunde. Wenn ich jetzt noch einen Witz erzähle, und dann noch einen, und Sie wissen auch noch einen, und noch einen, … dann sind wir irgendwann so weit, daß schon die Worte »Ich weiß noch einen …« zu Lachsalven führen. Eigentlich ist das gar nicht komisch … Und wenn jetzt einer kommt, und sagt, Ihr Auto würde abgeschleppt …: Wu-ha-ha-ha-ha … Das finden Sie eigentlich auch nicht komisch, lachen müssen Sie trotzdem. Wenn eine Emotion etwa 15 bis 20 Minuten andauert, dann wird diese zum Zustand (State). Und einen Zustand kann man nicht so schnell wechseln … Wenn Sie dann am nächsten Tag jemandem anderen diesen zum brüllen komischen Witz von gestern abend erzählen - dann ist der gar nicht mehr so komisch. Weil Ihr Zustand ein anderer ist. Während sich WISSEN und EMOTION überwiegend im Nervensystem abspielen, ist der ZUSTAND ein chemisches Gleichgewicht (im Interzellularraum). Hält ein Zustand länger an, dann paßt sich als nächstes die Muskulatur an (Verspannungen, Muskelaufbau/-abbau) und dann verändert sich die Körperstatik und schließlich der Knochenbau. Einen Zustand kann man nicht mehr in 0,25 Sekunden verändern. Deshalb bringt es auch nicht viel, einem Menschen, der z.B. seit Monaten und Jahren depressiv ist, ausgelassen auf die Schultern zu klopfen und »Mensch, lach doch mal …!« zu rufen. Der lacht nicht. Natürlich lassen sich auch länger anhaltende Zustände verändern. Sie brauchen dafür nur ein bißchen mehr Zeit. (Und keine Pausen über 72 Stunden.) Wenn also Ihr Zustand in den letzten Jahren der war, nicht bewußt und konsequent an Ihren Zielen und Ihrer persönlichen Entwicklung zu arbeiten, dann werden Sie das anfangs nicht so schnell ändern können. Sie müssen etwa 10 bis 12 Wochen kontinuierlich (›täglich‹) etwas tun, um bei sich einen neuen Zustand einzurichten, z.B. den Ich-arbeite-kontinuierlich-an-mir-Zustand. Wenn Sie dann versuchen, Pausen zu machen, die länger als 72 Stunden dauern, dann werden Sie nervös und hibbelig und fast süchtig danach, endlich wieder etwas an sich tun zu dürfen …! (Vergl. Leonard, George; Der längere Atem - Die fünf Prinzipien für langfristigen Erfolg im Leben (Mit einem Vorwort von Vera F. Birkenbihl), Integral 1998) Nur: was tun …? Betrachten Sie die beiden folgenden ›Filme‹: 1) ›Tony Robbins empfiehlt, sich um folgende Lebensbereiche zu kümmern: Gesundheit, Finanzen, Beziehungen, persönliche Entwicklung und Spiritualität.‹ 2) ›Tony Robbins empfiehlt, sich um folgende Lebensbereiche zu kümmern: Krankheit, Armut, Einsamkeit, Dummheit, Sinnlosigkeit.‹ Und nun vergleichen Sie: Bei welchem Film hatten Sie stärkere Emotionen? - Die meisten Menschen haben diese bei Film (2). Dies ist ein ALARMZEICHEN. Denn bei mehreren Möglichkeiten entscheidet sich unser Gehirn immer für die emotionalste. Emotion = Wichtig! Das hat 100.000 Jahre wunderbar funktioniert. Angenommen Sie fänden im Wald 1) leckere Himbeeren, 2) einen hungrigen Braunbären, 3) eine Schweizer Kontonummer, 4) Ihre Steuererklärung und 5) einen guten Freund. Was würde die stärksten Emotionen auslösen? Was wäre wohl am wichtigsten …? Die meisten Menschen empfinden bei ›Krankheit‹ intensivere Emotionen als bei ›Gesundheit‹. Versuchen Sie mal zehn Minuten ausschließlich über ›Gesundheit‹ zu reden, ohne den Bedeutungsraum ›Krankheit‹ zu erwähnen oder als Kontrast zu verwenden. Schwierig …? Könnten Sie 20 Minuten über ›Krankheit‹ reden, ohne ›Gesundheit‹ zu erwähnen …? Das fällt den meisten leichter. Bei vielen ist es sogar so, daß, wenn Sie fragen: ›Wie geht es Ihrer Gesundheit …? Wie geht es Ihrer Beziehung …?‹ man Ihnen als Antwort von Krankheit und Einsamkeit erzählt. Und der Begriff ›Reichtum‹ ist dann bereits mit dem Text ›Armut‹ verknüpft. DAS IST EIN ALARMZEICHEN! Doch Sie können dies ändern. Allerdings nicht in zehn Minuten … Ihre Aufgabe ist es in diesem Fall, intensive Emotionen zu den Bereichen Gesundheit, Reichtum, … zu entwickeln. Ein weiteres wichtiges Kapitel der persönlichen Entwicklung ist die Motivation. Die Worte ›Motiv/Motivation‹ leiten sich vom lateinischen ›movere, motum, bewegen‹ ab. Motiv/Motivation ist der Antrieb, der Beweg-Grund. Verwandte Worte sind z.B. Motor und ›E-Motion‹. ›Emotion‹ kommt von ›emovere, Emotum‚ (heraus)bewegen‹, ist also die Gemüts-Bewegung. Kurz gesagt: Motivation = Emotion = Bewegung. Wenn Sie jemandem etwas anbieten, eine Idee z.B., und der Mensch sagt »Och ja, hm, ganz nett …", dann ist er nicht (ausreichend) motiviert. Ganz anders wenn er aufspringt und Sie hören »JA! WUNDERBAR!! GENIAL!!!". Motivation/Emotion halten Sie auf Ihrem Weg. Ein grundlegendes Motivations-Modell arbeitet mit den Begriffen der ›weg-von Motivation‹ und der ›hin-zu Motivation‹. Beide Motivationsarten sind gut, notwendig und wichtig. Beide haben Vor- und Nachteile. Jede für sich alleine genügt nicht. (Vergl. meine Artikel ›Sie brauchen eine Vision‹ und ›Zielen üben‹) Die weg-von Motivation hat den Vorteil, daß es sofort losgeht. (Legen Sie mal Ihre Hand auf eine heiße Herdplatte und denken Sie gründlich und ausführlich darüber nach, wann denn ein günstiger Zeitpunkt sein könnte, die Hand wieder wegzunehmen …!). Der Nachteil ist, daß die Motivation erlahmt, sobald der Schmerz erträglich ist. Deshalb braucht diese Motivation ständigen Druck. Wenn der Chef von derart ›motivierten‹ Mitarbeitern für ein paar Tage verreist sagen alle: Gottseidank, endlich ein bißchen Ruhe und Entspannung. Die hin-zu-Motivation hat den Nachteil, daß sie (weil nicht notwendig) nie anfängt: hat Zeit, eilt nicht. »Irgendwann werde ich …« - Wenn es aber anfinge, dann würden Sie wie von selbst Spitzenleistungen erreichen, mit Spaß, und begeistert Ihrem Ziel entgegeneilen. Weg-von ist NOTwendigkeit, Warum? und ›muß‹. Hin-zu ist WERT, Wofür? und ›will‹. Zwanzig Personen, die sich vorher nie gesehen hatten sollten Bilder einfacher geometrischer Figuren ansehen und als Gruppe entscheiden, ob diese Bilder gleich oder verschieden sind. Es sah zuerst ganz nach einem langweiligen Experiment aus. Doch plötzlich fing eine Person an, das Gegenteil von dem zu sagen, was alle anderen sagten: 19 Personen sagten »gleich", eine(r) sagte »verschieden« … - Was diese eine Person nicht wußte war, daß alle anderen eingeweiht waren, ab dem fünften Bilderpaar das Gegenteil zu sagen. Stellen Sie sich vor, SIE wären diese eine Person (die tatsächliche Versuchsperson). Sie dächten, die anderen 19 kennen sich nicht. Sie sehen zwei Dreiecke. 19 Leute sagen »verschieden". Sie murmeln »… gleich". - ALLE Versuchspersonen hatten sich nach wenigen Bilderpaaren der (Rest)gruppe angepaßt und wurden damit ›ver-rückt‹, trauten ihrer eigenen Wahrnehmung nicht mehr. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht: Wenn zwei Personen nicht eingeweiht waren, dann hielten diese durch: Sie sehen zwei Dreiecke. 18 Menschen sagen »verschieden". Einer sagt »gleich". Und Sie sagen zu dem einen: »Komm mal näher, wer bist du denn, du warst mir von Anfang an sympathisch, du siehst da auch zwei Dreiecke, nicht?!?" Einer wird verrückt - zwei halten durch. Wenn Sie es schaffen wollen, wenn Sie nicht verrückt werden wollen, dann brauchen Sie (mindestens!) einen Menschen, der wirklich an sie glaubt: Es geht darum, ein unterstützendes System aufzubauen (Leonard, a.a.O.). Doch finden Sie diesen Menschen …? Edward de Bono empfiehlt (sinngemäß), wenn Sie einen solchen Menschen finden, dann sollten Sie ihn sofort heiraten (Taktiken und Strategien erfolgreicher Menschen; DeBono, Edward; ISBN 3-478-81120-1, MVG, 1995). Wenn das für Sie zur Zeit nicht in Frage kommt, dann können Sie auch jemanden dafür bezahlen, daß dieser an Sie glaubt. Das nennt man professionelles Coaching. Doch gute Coaches sind schwer zu finden. Nächste Möglichkeit: Sie schließen sich einer Gruppe von Menschen an, die wechselseitig (evtl. mit einem Coach) an sich glauben. Eine gute NLP-Ausbildung könnte dies gewährleisten. Keine Zeit, kein Geld …? Die Vereinbarung ist ganz einfach: Sie brauchen mindestens zwei (drei bis sieben Personen hat sich am besten bewährt) weitere Personen: A glaubt an B, B glaubt an C, C glaubt an A. Ihre Aufgaben als Coach sind ebenso leicht wie inhaltsfrei: 1. Sie melden sich spätestens alle 72 Stunden bei Ihrem ›Kunden‹ (lassen Sie sich von Ihrem Coach daran erinnern!). 2. Sie treten, wenn es notwendig ist. 3. Sie verführen und verlocken, wenn es sicht lohnt. 4. Sie glauben daran, daß dieser Mensch es schafft. 5. Sie erinnern daran, intensive Emotionen zu den hin-zu-Zielen zu entwickeln. Dabei ist es nicht nötig, über konkrete Inhalte zu reden. Sie können dies tun, aber Sie müssen es nicht tun. Dieses Coaching-Netzwerk ist nur ein Anfang. Aber es ist ein sehr wirkungsvoller Anfang. Ich lehre dieses Modell seit etwa drei Jahren und es haben sich in dieser Zeit viele funktionierende Netzwerke ergeben. Sie können Ihr Coaching-Netzwerk zu weiteren gemeinsamen Aktionen nutzen. Vielleicht kennen Sie das Zeitmanagement-Modell von Stephen Covey (Covey, Stephen R., u.a.; Der Weg zum Wesentlichen; Campus Frankfurt/Main, 1997): Covey hat festgestellt, daß erfolgreiche Menschen fast 100 % ihrer Zeit mit wichtigen Dingen verbringen (von denen einige dringend sind), während ›normale‹ Menschen fast 100 % ihrer Zeit mit dringenden Dingen verbringen (von denen einige wichtig sind). (Covey, S. 197) Covey sagt: Erfolgreiche Menschen tun niemals unwichtige Dinge, auch nicht, wenn diese dringend sind. Und er empfiehlt, (nach den notwendigen A-Aufgaben) zuerst die B-Aufgaben zu tun: Die großen Brocken zuerst. Eine weitere geniale Idee von ihm ist es, Wochenpläne (statt Tagespläne) aufzustellen, da die Woche eine wesentlich günstigere Einheit ist. Es ist dies die nach meiner Meinung augenblicklich beste Zeitmanagement-Methode. Doch sie funktioniert nicht. Aus zwei Gründen: 1. Dringlichkeit ist fremdbestimmt, Wichtigkeit ist selbstbestimmt. Was dringend ist, sagen Ihnen andere: Ihr Chef, das Finanzamt, Ihr Lebenspartner, Ihre Kinder … Was wichtig ist, müssen sie selbst herausfinden, gemessen am Maßstab Ihrer persönlichen Werte und Ziele. DOCH DAZU BRAUCHEN SIE ERST EINMAL WERTE UND ZIELE! Und diese zu (er)finden ist eine B-Aufgabe. Und diese verschieben Sie immer wieder wegen irgendwelcher A- oder C-Aufgaben. Um also Zeit für B-Aufgaben zu haben brauchen Sie Werte und Ziele, diese herauszufinden ist eine B-Aufgabe, die Sie, um diese zu machen, vorher hätten gemacht haben müssen … ein Teufelskreis! 2. Der Nachteil an Tagesplänen ist, daß Sie sich jeden Tag die wirklich wichtigen Aufgaben notieren, diese dann jedoch häufig am Ende des Tages auf das nächste Tagesblatt übertragen … und so weiter … bis: Frust! - Das gleiche klappt leider auch mit Wochenplänen: Sie können genau so gut am Ende der Woche die immer wieder verschobenen B-Aufgaben auf das nächste Wochenblatt übertragen: Frust. Sie finden für jede Woche (oder - wenn Sie viel Zeitstreß haben - für jeweils 10 oder 14 Tage) einige B-Aufgaben. Anfangs vielleicht nur drei, später fünf, dann sieben. Weniger ist mehr! Ihre ersten B-Aufgaben sollten sein, Ihre Werte und Ziele zu finden. Diese B-Aufgabenliste teilen Sie Ihrem Coach mit, offen oder verschlüsselt. Und am Ende der Woche teilen Sie Ihrem Coach mit, was Sie davon erreicht haben. ½ von 4? - Peinlich! - Sie werden bemerken, daß es nun nicht mehr so leicht ist, die Aufgaben einfach in die nächste Woche zu übertragen, denn Sie haben sich »öffentlich« verpflichtet. Wenn Sie eine B-Aufgabe nicht getan haben, dann fragen Sie sich, ob diese wirklich wichtig ist. Wenn NEIN: schmeißen Sie sie weg! Wenn JA: Tun Sie sie sofort. Als Coach erinnern Sie Ihren ›Kunden‹ spätesten alle 72 Stunden an seine B-Aufgaben. Noch ein paar Tips zur Unterscheidung der einzelnen Aufgaben: Wenn es irgendwie verschiebbar wäre, dann ist es nicht dringend, also B oder D. Wenn es irgendwie delegierbar wäre, dann ist es nicht wichtig, also C oder D. A. Sie müssen das jetzt tun! (wenig Freiheit/viel Verantwortung) B. Sie wollen das tun. (viel Freiheit/viel Verantwortung) C. Jemand muß das jetzt tun. (wenig Freiheit/wenig Verantwortung) D. Jemand will/kann das (irgendwann) tun. (viel Freiheit/wenig Verantwortung) Es gibt eine raffinierte Methode, so ein Netzwerk aufzubauen: 1. Sie finden eine(n) Freund(in) (Person B), welche(r) Lust hat, mit Ihnen ein solches Netzwerk zu bilden. 2. SIE COACHEN SICH NICHT GEGENSEITIG!! 3. Sie finden in Ihrem Freundes-/ Bekanntenkreis zwei weitere Personen (A' und A"), die mit B nicht bekannt sind: A' ist Coach von B, A« wird von B gecoacht. Es macht Spaß, diese beiden Menschen zu finden, sozusagen als Geschenke füreinander! 4. B macht das gleiche und findet B' und B« für Sie. 5. Wenn Sie jetzt noch B« mit A' verbinden und A« mit B', dann haben Sie ein wunderbares Coaching-Netzwerk mit sechs Personen. Wenn Sie vereinbaren, daß nach einem Jahr Zusammenarbeit jede(r) der sechs ein eigenes Coaching-Netzwerk initiiert, dann wird sich in der Welt einiges zum Positiven verändern! Um diesen Prozeß zu coachen (quasi als Meta-Coaching), habe ich ›50 Coaching-Lektionen für das Coaching-Netzwerk‹ erarbeitet. Jede Lektion ist für 7 (oder 10 oder 14) Tage gedacht. Jede Lektion enthält drei Aufgaben: · Die erste aus den Bereichen ›Ressourcen aktivieren - Ziele formulieren - Probleme lösen - Visionen leben‹. · · Die zweite aus den Bereichen ›Gesundheit, Reichtum, Beziehung(en), persönliche Entwicklung, Spiritualität‹. · · Die dritte aus den Bereichen ›Werkzeuge: Motivation, emotionale Kompetenz, Zeitmanagement, Netzwerk, einen Beitrag leisten, gelungen Kommunizieren‹. · Die ersten zehn Lektionen und nähere Informationen zu dem Projekt finden Sie unter www.ralf-stumpf.de/l50.htm. In den letzten 3 Jahren haben mehr als 1.000 Menschen begonnen, diese 50 Lektionen zu bearbeiten. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, daß bei Lektion 20 noch etwa 20 % dabei sind, bei Lektion 30 noch gut 10 %, davon praktisch niemand im Zeitplan ... Die detailliere Auswertung dieses Ergebnisses ist sehr interessant: · Fast alle L50-Tester bearbeiteten die Lektionen alleine. · · Fast alle L50-Tester bearbeiteten die Lektionen ›theoretisch‹, ›im Kopf‹. · · Die wenigen, die die Lektionen in einem kleinen Netzwerk bearbeiten (und sei es nur zu zweit!), halten fast immer durch und haben Spaß dabei! · · Die wenigen, die die Lektionen praktisch bearbeiten (also wirklich etwas tun!) und in ihren Alltag integrieren, halten fast immer durch und haben Spaß dabei! · · Diejenigen, die den Versuch abbrechen oder einfach auf dem Weg ›verhungern‹ sagen oft, daß sie sich einen zweiten Anlauf wünschen, doch diesmal unbedingt mit einem Partner, in einem Netzwerk! · · Und fast alle betonen, daß sie regelmäßige (›alle 72 Stunden‹) Erinnerungen/Ermunterungen/Tips für sehr wichtig und wünschenswert halten! · Deshalb hier noch einmal die beiden entscheidenden Punkte: · Alleine werden Sie's nicht schaffen! Einer wird ver-rückt - zwei halten durch! Gründen Sie ein unterstützendes System, ein Coaching-Netzwerk! · · Sie müssen regelmäßig etwas tun: Spätestens alle 72 Stunden! Sie müssen regelmäßig etwas tun: Eine Aktion, mit Muskeln, nicht nur darüber nachdenken! · Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung brauchen, bin ich jederzeit für Sie da. Beginnen Sie jetzt, es lohnt sich. |






