| Das NLP-Interview - Change-History ist die Undo-Taste für den Alltag |
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| Geschrieben von: Ralf Stumpf | |||||||
| Donnerstag, den 29. Oktober 2009 um 16:14 Uhr | |||||||
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Wie läuft denn bei euch die Ausbildung ab? Wir haben 18 Trainingstage auf drei Blöcke zu je sechs Tagen verteilt. Diese Blöcke haben wir so geschickt gelegt (einen über Ostern!), dass man nur zehn Arbeitstage Urlaub braucht - und das sind genau die zehn Tage, die man Bildungsurlaub-Anspruch hat! Die drei Blöcke finden in Berlin statt, die ersten beiden Dienstag bis Sonntag, der dritte von Mittwoch bis Ostermontag. Ende Januar geht es los! Das Training selbst ist zum größten Teil praktisch: üben, üben, üben! Wir haben die meisten klassischen NLP-Formate neu designt. Bei uns lernt man jetzt jedes Format zur Selbstanwendung und im Smalltalk. Im Smalltalk ...? In einem ganz normalen Gespräch. Alle NLP-Formate kann man in normalen Gesprächen verwenden – aber natürlich nicht in der selben Form, wie man sie im Coaching einsetzen würde. Wie Du weißt, sind wir leidenschaftliche Geschichtenerzähler. Es wird also auch oft darum gehen, wie man die NLP-Formate ganz nebenbei in alltägliche Geschichten einbaut. Haben wir das Wort ›alltagstauglich‹ schon verwendet? Ja? Mehrfach? – Man kann es einfach nicht oft genug sagen: alltagstauglich! Das NLP-Format »Change History« ist zum Beispiel die häufig gewünschte »Rückgängig-Funktion« für den Alltag. Die Undo-Taste, Steuerung+Z! Man macht etwas und denkt sich gleich danach: »Mist! Hätte ich doch nicht!« – Und dann macht man ein Change History, und man hat nicht. Na ja, man hat schon, aber man spart sich die Konsequenzen. In einfachen Fällen reicht manchmal schon ein »lassen Sie mich es anders formulieren« oder ein »das machen wir einfach noch einmal!« Ja, diese Sätze enthalten im Prinzip ein vollständiges Change History – wenn man weiß wie es geht, wenn man also das zu Grunde liegende Format im Training bewusst erfahren hat. So arbeiten wir: Wir machen die Formate zuerst ganz plakativ, Schritt für Schritt, und dann spielen wir damit, beschleunigen das ganze und lernen, unter dem Radar zu fliegen ... ... das heißt, verdeckt zu arbeiten. Das heißt, man bekommt bei euch schon das gesamte NLP ... Wir arbeiten nach dem offiziellen Curriculum des DVNLP. Es gibt NLP für Lehrer, NLP für Heilberufe, NLP für den Verkauf – wir machen eben NLP fürs Leben! Das ganze NLP, angewandt auf das ganz normale Leben, 365/24! Die Techniken, die wir vermitteln, funktionieren natürlich genauso im Coaching oder in persönlichen Krisensituationen. Wenn man aber NLP in den Alltag integriert, dann gibt es deutlich weniger Krisen und man braucht vielleicht gar kein Coaching mehr.
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