| Der Monomythos und die Stationen der Heldenreise |
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| Geschrieben von: Ralf Stumpf | ||||
| Freitag, den 06. November 2009 um 11:08 Uhr | ||||
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Der Monomythos und die Stationen der HeldenreiseMit Beispielen aus Shrek (I), Monsters, Inc. und Star Wars (I) – die bei so komplexen Filmen natürlich immer nur eine Möglichkeit sind und zu denen es auch Alternativen gibt.
Vertraute Welt: eigentlich ist alles in OrdnungDie vertraute Welt ist stabil, dem Helden geht es soweit gut, und im Großen und Ganzen ist alles in Ordnung. Es ist keinesfalls so, dass der Held leidet, einen starken Veränderungswunsch hat, oder von sich aus zur Heldenreise aufbrechen will.
Wenn Sie in einer Heldengeschichte die vertraute Welt darstellen, dann stellen Sie sie grundsätzlich positiv dar. Im Nachhinein oder von außen betrachtet ist natürlich überdeutlich klar, was nicht in Ordnung ist, wieso der Held zur Reise aufbrechen muss und warum der Ruf des Abenteuers selbstverständlich Gehör findet. Anders formuliert: im Veränderungsmodell ist die vertraute Welt Punkt A und hier wird sowohl das Ziel, als auch die Motivation für die Reise begründet. Der Ruf des Abenteuers: der Veränderungswunsch wird bewußtDer Ruf des Abenteuers wird vom Herold überbracht. Meistens handelt es sich beim Herold um einen Menschen, es kann aber auch ein Ereignis oder ein Gegenstand sein. Mit dem Ruf des Abenteuers wird unübersehbar, was in der vertrauten Welt absolut nicht in Ordnung war. Der Ruf kommt unpassend, ungelegen, ungeliebt. Der Held zögert, verweigert sich, versucht vielleicht zu fliehen. Der Herold bekommt natürlich keinen Dank - ganz im Gegenteil. Doch letztendlich ist dem Helden klar, dass es keine wirkliche Alternative zur Reise gibt. Oder anders gesagt: wer sich dem Ruf des Abenteuers wirklich verweigert, ist kein Held.An dieser Stelle der Reise ist der Held nicht aktiv, sondern ganz im Gegenteil: der Ruf kommt zum Helden, der Ruf kommt über ihn. Zufall spielt hier oft eine große Rolle.
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