| Mirela Ivanceanu im Gespräch über die Ressourcekärtchen |
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| Geschrieben von: Mirela Ivanceanu |
| Mittwoch, den 28. Oktober 2009 um 11:33 Uhr |
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Seit die Ressourcekärtchen erschienen sind, beantwortet Mirela Ivanceanu immer wieder Fragen zu unserem Selbstcoaching-Set. Wir sind sehr dankbar, dass einer Ihrer Gesprächspartner einverstanden war, ein solches Gespräch aufzuzeichnen und hier zu veröffentlichen. So bekommen Sie ausführliche Informationen zu den Ressourcekärtchen aus erster Hand! – Viel Spaß! Frage: Ich habe gesehen, dass Ihr ein Selbstcoachingprogramm in Ressourcekärtchenform herausgegeben habt. Was kann ich mir von diesem Coaching-Set versprechen? Mirela Ivanceanu: Wie wäre es, wenn Du jeden Morgen mit einem Lächeln auf den Lippen aufwachen würdest, energiegeladen und voller Vorfreude auf den Tag? Und abends angenehm müde und erfüllt bist? Zufrieden und entspannt nach einem Tag voller einzigartigen Momenten voller Glück und Lebendigkeit? Wenn Du Menschen begegnest, die Dir liegen, von denen Du lernst und mit denen es Spaß macht, zusammen zu sein? In einem Satz formuliert: Wie wäre es, jeden einzelnen Tag in seiner ganzen Fülle zu genießen? Klingt das verführerisch? Mit den Ressourcekärtchen kannst Du es. Wow! Das ist ein ziemlich großes Versprechen und es macht mir gleich Lust, es auszuprobieren. Die Idee, ein solches Leben zu leben ist tatsächlich verführerisch. ... ... Ich bin neugierig: Wie funktionieren die Ressourcekärtchen, dass sie eine solche Wirkung entfalten können? Sie sind das Lenkrad für Deine Wirklichkeitsmaschine. Stell Dir vor, Dein Gehirn ist Deine Wirklichkeitsmaschine. Je nachdem, was Du denkst, d.h. je nach Deinen Glaubensätzen, Überzeugungen, Vorstellungen, Erwartungen, etc. lässt Du bestimmte Informationen in Dein Gehirn und andere nicht. So gestaltest Du Deine Wirklichkeit, Du konstruierst sie Dir selbst. Die Menge der bewusst wahrgenommenen Informationen im Gegensatz zu den unbewusst wahrgenommenen, ist verblüffend gering. Das bedeutet, dass je nachdem wie Deine Filter ausgerichtet sind, Du Deine Wahrheit auch in der Welt da draußen siehst. Und zwar nur Deine Wahrheit, nichts mehr. Wärst Du beispielsweise auf Probleme und Krisen ausgerichtet und gehst in der Stadt spazieren, könnte sein, dass Du eher die Geschäfte wahrnimmst, die zu gemacht haben (»die haben es nicht geschafft«), die Preise in den Regalen (»alles wird teuerer«), die Kippen und der Hundekot auf der Straße (»die Stadt wird auch immer dreckiger«) und die ernsten Gesichter (»die Menschen waren früher auch besser gelaunt«). Bist Du jedoch auf Ziele und Möglichkeiten ausgerichtet, dann nimmst Du völlig andere Informationen bewusst wahr: kein Hundekot und keine Kippen, sondern der frische Duft von Kaffee und Brötchen aus der Bäckerei und der Papa mit dem Kind auf der Schulter, der Dich anstrahlt. Oder Du gibst den gleichen Informationen eine ganz andere Bedeutung: »Der Laden an der Ecke hat zugemacht? Bestimmt hat er sich vergrößert. Die Besitzerin erschien mir von Anfang an eine sehr tüchtige Person zu sein!« Und »Spannend, welche Läden hier in der Gegend aufgemacht haben. Mit solchen exquisiten Marmeladensorten und solchen Preisen. Der Wirtschaft muss es wirklich besser gehen, wenn Menschen sich solche Dinge leisten. Und bei Gelegenheit kaufe ich mir auch eine solche Tomaten-Ingwer-Marmelade. Echt mal was Neues!« Du kannst das selektive Wahrnehmung, selbsterfüllende Prophezeiung oder das Gesetz der Anziehung nennen. Die Theorien, warum unsere Gedanken unsere Welt formen, sind lang und vielfältig. Letztendlich zählt nur das Ergebnis: Du machst Deine Wirklichkeit. Also lohnt sich, in seine Gedanken zu investieren. Die Kärtchen helfen Dir, Deine Gedanken zu lenken. Sie geben Dir Impulse, andere Eindrücke zuzulassen. Sie unterstützen Dich darin, Dich und Deine Welt zu ändern. Das klingt spannend. Und wie gehe ich nun mit den Kärtchen um? In unserem Coachingprogramm sind 32 Kärtchen, die Du auf 24 unterschiedliche Arten spielen kannst. Wenn Du viel Zeit zur Verfügung hast, kannst Du sie gerne alle der Reihe nach spielen. Wenn Du weniger Zeit hast, reicht es auch aus, Dir eine Karte als Motto für den Tag zu nehmen. Dafür brauchst Du höchsten 30 Sekunden extra Zeit (und die dann gerne sehr bewusst!) und Du bist ausgerichtet auf den Tag. Wichtig ist es jedoch, dass Du keine Pausen machst, die länger sind als 72 Stunden. D.h. lasse niemals die Kärtchen länger als 3 Tage in der Ecke liegen. Das ist aber auch nicht notwendig, denn wir haben sie extra scheckkartengroß gestaltet, so dass sie in jede Tasche und jeden Geldbeutel passen und Du sie immer bei der Hand haben kannst, wenn Du eine kleine Pause hast. Nimm Dir lieber jeden Tag 5 Minuten Zeit (diese hast Du wirklich immer!), als einmal die Woche 1 Stunde. Diese Ressourcekärtchenfragen und vor allem die Antworten darauf, sollen mit der Zeit zu Deinem natürlichen Denkmuster werden. Worüber denkst Du nach? Über Stärken oder über Schwächen? Über Deine Erfolge oder Misserfolge? Über Deine Chancen oder über Deine Risiken? Über angenehme Menschen oder welche, die Du als unangenehm empfindest? Diese Liste ließe sich beliebig verlängern. Achte auf Deine Gedanken und beobachte dann Deine Welt. Spiele die Kärtchen und vergleiche. Ich wette, dass sich eine Menge verändert. OK. Und wie lange spiele ich dann die Kärtchen? Angenommen, meine Welt ist wirklich so geworden, wie Du es am Anfang geschildert hast. Kann ich dann aufhören? Ist der Sinn der Kärtchen erfüllt und ich kann sie weiterverschenken? Die Idee mit dem Verschenken gefällt mir. Ich fände es richtig toll, wenn immer mehr Menschen sich mit den Gedanken darin beschäftigen, freundlicher werden, selbstbewusster und toleranter. Ich stelle mir vor, wie das wäre, ein Verhandlungsgespräch zu führen mit einem Menschen, der auch die Kärtchen vorher gespielt hat. Er würde mich völlig anders wahrnehmen. Wenn mein Mann sie spielt mit dem Thema »Was ist toll an meiner Frau?« (Gott sei Dank tut das Ralf häufig und es fühlt sich prima an.) Doch ich würde Dir nicht empfehlen, Dein eigenes Set zu verschenken. Die Kärtchen sind nie ausgespielt! Stell Dir vor, Du gehst ins Fitness-Studio und wirst immer fiter. Wann hörst Du auf? NIE! Denn so bald Du aufhörst, baust Du ab. Genauso ist es mit unseren Gedanken. Es ist wichtig, wirklich permanent dran zu bleiben. Ein Vorteil hat das Ganze trotzdem: Wenn Du viel Sport gemacht hast und für eine Weile aufhörst, baust Du nicht Deine komplette Fitness ab, bzw. kannst sehr schnell wieder fit werden. Und eine Grundfitness wirst Du wahrscheinlich immer behalten. Wenn Du die Kärtchen eine Weile spielst, dann wird sich Deine Welt ändern. Wenn Du dann für eine Zeit aufhörst, könnte sein, dass einiges wieder grauer wird, aber ein Grundoptimismus bleibt und Du kommst immer schneller wieder in Form. Das klingt aber echt nach Arbeit! Und das soll leicht sein? Immer wieder den Geist zu trainieren? Bleiben wir bei der Sportmetapher. Ich bin Marathon gelaufen. Die ersten Trainingseinheiten hätten echt hart sein können, doch ich fing wirklich langsam an. Ich lief in einem Tempo, das langsamer war, als das langsamste spazieren gehen. Doch so schaffte ich meine ersten 10 km am Stück. Und dann wurde es immer leichter und ich wurde schneller. Meine Erwartungen stiegen. Ich variierte das Training: Langlauf, Intervall, schnelle Sprints. Nach einiger Zeit machte mir das Training so viel Spaß, dass ich kaum abwarten konnte von der Arbeit nach Hause zu kommen, mich umzuziehen und laufen zu gehen. Es war kein Training mehr. Es wurde zu einer Lebenseinstellung. Du kannst mit den Kärtchen genauso beginnen: entspannt und mit Zuversicht. Gib Dir die Antworten, die Dir einfallen. Die anderen Kärtchen lege beiseite. Und sei Dir sicher: Dein Gehirn wird arbeiten! Mit oder ohne Dein Zutun. Denn Fragen bauen Spannung auf und Dein Gehirn wird nach der Entspannung suchen, nach der richtigen Antwort. »Worüber bist Du begeistert?« Du weißt es jetzt nicht? Dann wahrscheinlich morgen. Einige sagen: »ich bin nicht wirklich begeistert, so echt BEGEISTERT!« – Das ist in Ordnung – für den Anfang zumindest. Wenn Du mit Begeisterung eine hundertprozentige meinst, dann suche in deinem Leben, worüber Du zu zehn Prozent begeistert bist. Ich weiß, das ist ein Widerspruch, denn Begeisterung ist intensiv. Bevor Du aber nach dem Wow-Erlebnis suchst, Dich stresst, es nicht findest, Dich weiterhin stresst und frustriert bist ... sei lieber entspannt, durchschnittlich und hab Spaß. Überlege Dir im Als-ob-Rahmen: »Angenommen, ich könnte so richtig begeistert sein. Worüber würde ich es sein? Wie würde sich das anfühlen?« – und dann genieße ... OK, das heißt also: immer dran bleiben. Trainieren. Nie aufhören. Euer Coachingset besteht aus 32 Kärtchen. Werden sie mir nicht irgendwann langweilig werden? Ich habe mir schon einige solche Spiele gekauft und habe die Lust daran doch schnell verloren. Ich freue mich, dass Du so ehrlich bist. Denn je klarer Du weißt, wie Du »tickst«, um so besser kannst Du Dich für oder gegen etwas entscheiden. Unser Spiel besteht aus 32 Karten, die Du in 24 Varianten spielen kannst. Es sind nicht, wie in vielen anderen Spielen, eine Anzahl von Karten, die Du immer wieder auf die gleiche Art und Weise wiederholst, sondern Du kannst unterschiedliche Levels anpeilen: am Anfang die gemütlichen Varianten und dann die, die Dich immer mehr herausfordern. Deswegen haben wir die Spiele in zwölf grundlegende Spiele und zwölf fortgeschrittene Spiele eingeteilt. Und dann bekommst Du zu dem Spielset auch Zugang zum exklusiven Web-Bereich mit monatlichem Coaching-Newsletter mit weiteren Spielvarianten. Du kannst uns Fragen stellen, Dich mit anderen Mitspielern austauschen und falls die Spiele wirklich irgendwann an Reiz verlieren sollten, bekommst Du ein Jahr lang jeden Monat einen Newsletter mit neuen Spielvarianten. Denn, wenn ich eines weiß, dann dass Ralf niemals die Ideen ausgehen! Außerdem: wenn Du die Kärtchen nach einem Jahr beiseite legst ist das O.K.! Ziehe Bilanz, was Du durch sie in Deinem Leben verändert hast und wende Dich neuen Werkzeugen zu. Behalte sie aber bei Dir, so dass wenn die Lust wieder kommt, Du sie wieder nutzen kannst. Dankeschön für diesen vielen Tipps ... Wie seid ihr überhaupt auf die Idee für dieses Coachingkonzept gekommen? Die Glücksforscher haben herausgefunden, dass unsere Lebensqualität, sprich unsere Glücksfähigkeit, nicht von äußeren Faktoren abhängt (materieller Wohlstand, beruflicher Erfolg etc.), sondern von der Bedeutung, die wir diesen Dingen beimessen, von den Geschichten, die wir uns darüber erzählen und von den Gedanken, die wir immer wieder denken – unabhängig von der Situation, in der wir uns befinden. Es wurden Untersuchungen gemacht, wie sich die Lebensqualität von Menschen veränderte, nachdem sie einen Lottogewinn bzw. einen Unfall hatten. Die Ergebnisse waren verblüffend: kurzfristig wurde der Lottogewinner glücklicher und das Unfallopfer unglücklicher, langfristig jedoch pendelte sich ihr Glücksempfinden auf der gleichen Stufe wieder ein wie vor diesen Ereignissen. Warum? Weil Ihre Gedanken, Ihre Persönlichkeit, Ihre Prägungen die gleichen waren wie davor. Um ein zufriedeneres und erfüllenderes Leben zu leben lohnt sich also, seine Gedanken zu formen. Denn mit unseren Gedanken formen wir die Welt. Wir machen Wirklichkeit. – Wie willst Du Deine Wirklichkeit haben? Wir sprechen ständig zu uns. Unser Gehirn ist unsere Wirklichkeitsmaschine, die niemals Ruhe gibt. Wir investieren in unsere Ausbildung und in unseren Körper (indem wir in Fitness-Studios gehen, Laufen oder sonstige Sportarten betreiben). Wann investieren wir in unseren Gehirn? In unseren Ressourcen? Um unsere Wirklichkeit nach unseren Wünschen zu gestalten. Dafür sollten wir unser Gehirn trainieren, damit wir mehr und mehr die Gedanken denken, die uns helfen, uns die Wirklichkeit zu gestalten, die wir wollen. Ein Buch über persönliche Entwicklung kann ein schöner Einstieg in das Thema sein. Ein Training ist noch besser, denn die Interaktion mit dem Trainer und den Teilnehmern steigert die Motivation! Ein Coaching eignet sich auch hervorragend, um Deine Qualitäten immer besser kennenzulernen und Dein Leben zufrieden zu leben. Doch die Hauptarbeit bleibt bei Dir: ein Buch mag motivieren, doch die Lust lässt häufig nach einigen Wochen nach. Genauso bei einem Training oder einem Coaching, wenn Du nicht parallel dazu mindestens alle 72 Stunden selber etwas unternimmst, um Dich gut zu fühlen und Deine Wirklichkeit bewusst zu gestalten. Und genau dafür haben wir die Ressourcekärtchen geschaffen! Wie genau sind denn dann die Kärtchen entstanden? Zunächst hat Ralf eine Version für seine Trainings konzipiert. Nachdem er sie eine Weile mit Erfolg verwendet hat, sind sie dann doch irgendwann in der Schublade gelandet. Ralf hat ständig so viele Ideen und ist mit so vielen Projekten gleichzeitig beschäftigt, dass er sie fast vergessen hatte. Erst als wir eines Tages in der Küche saßen und irgendwie Trübsaal bliesen, hat er sie wieder herausgeholt mit der Idee, sie zu spielen. Und wir haben sie gespielt! Es war Sommerloch, uns ging es nur so mittel und wir hatten Zeit. Und Lust, etwas zu verändern! Es war aber nicht so, dass wir sie einmal gespielt hätten und die Welt uns in einem völlig neuen Glanz erschien. Ganz und gar nicht. Wir spielten die Kärtchen morgens, mittags und abends (immer das ganze Set, abwechselnd) und allmählich veränderte sich die Welt. Unsere Gespräche wurden anders, optimistischer, entspannter, selbstbewusster und ich merkte plötzlich, wie ich mich immer mehr morgens auf den Tag freute. Das war wunderbar. Die Kärtchen wurden unsere treuen Begleiter: jeden Morgen nach dem Frühstück, jeden Abend bei einem Glas Wein. Wir fingen an zu experimentieren: welche Fragen wirken wie? Wie groß soll die Menge sein? Wie sollen die Spiele konzipiert sein? Welche Fragen sind die besten? In welchen Kombination führen Sie zum besten Ergebnis? Welche Fragen dürfen auf gar kein Fall fehlen? Es machte uns immer mehr Spaß – bis wir uns wieder neuen Projekten widmeten. Die Kärtchen sind ja recht edel – wie kam es dazu, dass Ihr sie so aufwendig produziert habt? Dass die Kärtchen inzwischen zu erwerben sind, haben wir auch meinen Eltern zu verdanken: Meine Eltern wollten uns für eine Woche besuchen und bereits nach dem ersten Nachmittag dachten wir alle, »wie soll nun das Ganze eine Woche lang gut gehen?« Ralf meinte dann, »Deinen Eltern geht es nicht so gut, sie sind ressourcearm. Wenn sie ressourcevoller wären, dann könntest Du Dich auch deutlich besser mit ihnen verstehen. Also mach NLP mit ihnen!« Eine gute Idee, nur dass NLP mit den eigenen Eltern die Kür dieser Disziplin bedeutet. Aber ich machte mir ran. Ich übersetzte die Ressourcekärtchen ins Rumänische und begann, sie mit meinen Eltern zu spielen. Jeden Tag, mehrmals! Und das Wunder geschah: Ich hatte mir gewünscht, besser mit ihnen zu kommunizieren, doch das Ergebnis verblüffte sogar mich. Ich lernte meine Eltern auf eine völlig neuen Art kennen – und sie sich untereinander auch. Wir kamen uns näher, indem wir uns erlaubten, uns wirklich zu sehen. Durch Fragen, die wir uns nie gegenseitig gestellt haben und Antworten, die uns berührten. Als mein Vater meiner Mutter tief in die Augen blickte und ihr sagte, wofür er dankbar ist in der Beziehung mit ihr, standen ihm die Tränen in den Augen. Und ich wusste: so hat er ihr das nie gesagt. Und ich war dankbar, das miterleben zu dürfen. Nach einer Woche fuhren meine Eltern nach Hause. Doch seitdem hat sich unsere Beziehung nachhaltig verändert und wurde nie mehr so wie vorher. Meine Eltern interessieren sich für NLP und sagen, dass sie durch die Kärtchen einen zweiten Frühling erlebt haben. Und sie sind 70! Danach nutze ich die Kärtchen in meinen Seminaren, als Aufwärmrunde wurden sie zu einem Bestandteil meiner Trainings. Und auch die Trainings wurden anders. Wenn die Eröffnungsrunde nicht nur aus einem »Und wie geht es Euch heute?« besteht, sondern aus Fragen, welche die Gedanken in eine positiven Richtung lenken, wenn die Teilnehmer sich auf Glück, Vertrauen, Begeisterung, Gesundheit einstellen ..., dann strahlen die Gesichter immer mehr, es wird plötzlich gelacht und nach zehn Minuten herrscht eine fröhliche und energiegeladene Stimmung im Raum. Die Feedbacks und das Interesse für die Kärtchen wurden immer größer. Ich wurde immer häufiger von Teilnehmern gefragt, wo man die Kärtchen kaufen kann? »Wo kann ich mehr darüber erfahren, wie kann ich sie am besten nutzen?« Und so begann ich Themenabende extra für die Kärtchen anzubieten. Nicht nur, um die Kärtchen zu spielen, sondern um den Sinn der Fragen und mögliche Spielalternativen detailliert zu besprechen. Und der Erfolg wurde immer größer – genau wie die Nachfrage. Viele waren so überzeugt von dem, was mit dem Kärtchen in Ihrem Leben möglich wurde, dass sie sie verschenken wollten. An Menschen, die Ihnen am Herzen lagen und für die sie sich auch solche Erfolge wünschten. Bis dahin spielten wir mit selbstausgeschnittenen Kärtchen ohne Begleitheft. Einfach so: selfmade. Teilnehmer zeigten mir, dass sie diese immer in der Hosentasche bei sich trugen: jederzeit einsatzbereit. Und erzählten mir, wann sie die Kärtchen spielten, mit wem und mit welchem Erfolg. Und immer wieder baten sie uns, eine offizielle Version zum Verschenken herauszugeben. Dieses Feedback und dieser wiederholte Zuspruch haben uns bewegt, nun endlich die Ressourcekärtchen neu zu gestalten, mit einem umfangreichen Begleitbuch von Ralf. Wir danken allen unseren Teilnehmern für Ihre Unterstützung und Ihre Hartnäckigkeit! Sie hat sich gelohnt. Doch jetzt lass uns doch einfach mal eine Runde spielen ... |





