| Ressourcekärtchen-Monatsbrief Dezember |
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| Geschrieben von: Ralf Stumpf |
| Samstag, den 05. Dezember 2009 um 12:40 Uhr |
Warum funktionieren die Ressourcekärtchen?(Auszug aus dem Dezemberbrief der Ressourcekärtchen)
Damit die Ressourcekärtchen funktionieren, nutzen sie die Zauberkraft der Sprache. In früheren Zeiten waren sich die Menschen noch viel mehr darüber bewusst, dass Sprache Magie ist. Die Menschen kannten Fluch- und Segensformeln, sie fürchteten Zaubersprüche und benutzten bestimmte heilige Worte in besonderen Momenten. Die Menschen wussten, dass Worte Kraft über die Seele haben. Sie wussten auch, dass wir mit Worten die Wirklichkeit bestimmen können. Meine Großmutter pflegte noch, wenn jemand sagte »ich werd' verrückt!«, mit »berufe es nicht!« zu antworten. Heute ist unser Respekt vor den Worten geringer – doch sie wirken unverändert. Jedem Menschen geht es besser, wenn er das Wort »Glückseligkeit« liest, als das Wort »Zungenkrebs«. Worte sind Abbild der Wirklichkeit. In jedem Wort steckt die Energie einer unmittelbaren, sinnlichen Erfahrung. Dabei sind nicht alle Worte gleich konkret: Wir können von glucksen, zwitschern, plätschern und gurren sprechen – oder einfach von Geräuschen. Wir können Tisch, Stuhl, Kommode und Himmelbett sagen – oder Möbel – oder gar Gegenstände. Konkrete Worte machen es leichter, sie mit innerem Erleben auszufüllen. Damit die Ressourcekärtchen funktionieren, verbinden sich zwei Phänomene, die jedes für sich schon staunenswert sind. Das erste ist die Sprache an sich – davon haben Sie gerade gelesen. Das zweite Wunder besteht darin, dass man Worte sehr frei verbinden kann. Dadurch kann man Welten erschaffen und Erlebnisse hervorrufen, die es in der »Wirklichkeit« nicht gab – oder noch nicht gab! Das beginnt bei einfachen Kombinationen wie »fliegende Hunde«, geht über Wortschöpfungen wie »Hassliebe« zu unmöglichen Welten, wie sie der folgende Witz erschafft: Ein Mathematikprofessor hält eine Vorlesung vor drei Studenten. Plötzlich gehen fünf raus. Da denkt sich der Professor: »Wenn jetzt zwei reinkommen, dann ist der Saal leer!« (Diesen Witz würde ich gern einmal als gespielten Witz sehen ...) Sprache schafft Wirklichkeit. Wenn Sie etwas Gutes sagen, werden Sie sich besser fühlen – unabhängig davon, ob das, was Sie sagen, »wirklich« existiert. Fluchen und segnen heißt in den romanischen Sprachen »maledicere« und »benedicere«, also wörtlich »Schlechtes sagen« und »Gutes sagen«. Die Ressourcekärtchen laden Sie 32 mal ein, etwas Gutes zu sagen (beziehungsweise zu denken, also innerlich zu sagen). Die beiden neuen Spiele in diesem Monat nutzen die Zauberkraft der Sprache. In beiden Spielen geht es darum, Gutes zu sagen über sich und das Leben – also sich und das eigene Leben zu segnen. ... Sie wollen weiterlesen ...? Sie wollen die Spiele ...? ==> Die Fortsetzung finden Sie im Dezember-Newsletter der Ressourcekärtchen. Wenn Sie die Ressourcekärtchen kaufen, bekommen Sie ein vollständiges Selbstcoaching-Set plus ein Jahr lang den monatlichen Newsletter mit neuen Spielen. Hier finden Sie weitere Informationen ... |







