Die Inhalte des NLP-Trainer-Trainings

Durch die hochentwickelten Lehrmethoden des NLP ist es möglich, Seminarinhalte gleichzeitig auf mehreren Ebenen zu vermitteln: bewusst und unbewusst, offen und verdeckt, spielerisch und seriös, strukturiert und überraschend, sofort und verzögert. Daraus ergibt sich, dass die Inhalte des Trainer-Trainigs ebenfalls auf viele verschiedene Arten dargestellt werden können, zum Beispiel:


Die Trainingsinhalte nach den Richtlinen des DVNLP

Anforderung an Teilnehmer:

Voraussetzung für die Anerkennung der Trainerausbildung ist, dass zwischen dem Beginn der Practitionerausbildung und dem Beginn der Trainerausbildung mindestens 2 Jahre liegen oder zwischen Beginn der Practitionerausbildung und dem Ende der Trainerausbildung mindestens 2,5 Jahre (30 Monate) liegen.

Dauer:

Obligatorische Trainingszeit: 130 oder mehr Zeitstunden einschließlich Testing, die auf 18 oder mehr Tage zu verteilen sind, zuzüglich 15 Stunden Einzel- oder Gruppen-Supervision durch einen Lehrtrainer. Der Inhalt der Supervision ist ein vom jeweiligen Teilnehmer selbstorganisiertes Seminar. Das Training wird von mindestens 2 NLP-Lehrtrainern konzipiert, die das Training gemeinsam oder wechselweise durchführen. Empfehlung: Lehrtrainer sollten aus verschiedenen Instituten kommen.

Ab jeweils 10 Teilnehmern ist eine Assistenz-Person erforderlich, die über die Qualifikation eines NLP-Trainers verfügt. Eine Gruppe besteht aus mindestens sechs Teilnehmern. Vor dem Trainingsbeginn sind dem DVNLP die Informations- und Werbematerialien inkl. des Trainingsinhaltes vorzulegen. Qualifikation der Lehrtrainer: Seit mindestens 3 Jahren Lehrtrainer, DVNLP, die mindestens drei NLP-Practitioner und zwei NLP-Master-Trainings durchgeführt sowie mindestens in einem NLP-Trainertraining assistiert haben.

Fähigkeiten des Trainers und Kriterien für die Evaluierung und Zertifizierung:

  • Rapportfähigkeiten, Fähigkeit zur Demonstration und zum Erklären von Techniken und Inhalten, zwischen Form und Inhalt wechseln können
  • Professionelles Selbst-Management, emotionale Stabilität, Streß-Resistenz, Kompromiß- und Entscheidungsfähigkeit
  • Verhaltensmäßige Kompetenz, NLP-Techniken und Methoden offen und verdeckt anzuwenden
  • Integration der NLP-Grundannahmen auf Verhaltensebene in Gruppenkontexten
  • Ökologisches Arbeiten mit einzelnen und Gruppen, utilisieren von Gruppenprozessen und Teilnehmerressourcen sowie Kompetenz in Gruppenführung und Konfliktmanagement
  • Inhalte und Prozesse auf verschiedenen logischen Ebenen steuern
  • Kenntnisse psychologischer und neurobiologischer Konzepte, psychotherapeutischer Methoden und gängiger Kommunikationsmodelle sowie deren Integration in das NLP-Modell

Mindestinhalte:

  • Präsentations-Design: Eröffnungs- und Abschlußrahmen setzen, formulieren von Zielen, Vergleich von Zielen und Ergebnissen, Informationsvermittlungsstile, methodische Planung von Präsentationen unter Berücksichtigung verschiedener Repräsentationssysteme, Meta-Programme, Lernstrategien
  • Chunking von Informationen und Erfahrungen, Nutzbarmachung von Fähigkeiten und Wissen über Kontexte und Zeit hinweg
  • Pacing, Rapport und Leading von/mit Gruppen und einzelnen auf verschiedenen Ebenen und mit verschiedenen Methoden
  • Herstellen einer das Lernen unterstützenden Atmosphäre
  • Übungs-Design: Zieldefinition der Übung, offenes und verdecktes Lernen, Integration und Nutzen von schon Gelerntem, Trennung von Wahrnehmung und Bewertung bei Gruppenphänomenen, sinnesspezifisches
  • Feedback für Gruppen und Gruppenprozesse, flexible Anpassung an die Fähigkeiten der Gruppe, Future pace der Lernergebnisse
  • Anwendung visueller Präsentationstechniken
  • Metaphorische Prozeßinstruktionen und Preframings
  • Geben von Feedback auf verschiedenen Ebenen für Gruppen und einzelne Interventionen mit einzelnen und Gruppen planmäßig, sowie proaktiv und reaktiv durchführen Störungen, Kritik, Ablehnung und problematische Verhaltensweisen von Gruppenmitgliedern utilisieren können Verdeckte Kommunikation zielorientiert anwenden
  • Zielgerichtete Erweiterung des eigenen Modells von der Welt
  • Mindestens zwei Präsentationen vor einer qualifizierten Gruppe mit mindestens sechs Teilnehmern länger als je 20 Minuten mit vorgegebenen Aufgaben und Feedback von der Gruppe und den Lehrtrainern

Schriftliches Testing:

Der obligatorische schriftliche Test überprüft die Vermittlung der Mindestinhalte und dient damit der Qualitätssicherung. Der Test soll zeigen, daß insbesondere die kognitiven Inhalte verstanden und integriert sind. Die inhaltliche und formale Gestaltung des schriftlichen Testings liegt im Ermessen der Lehrtrainer. Das Teilnehmermaterial zum schriftlichen Testing wird drei Jahre archiviert. Innerhalb des angegebenen Zeitraums hat die Aus- und Fortbildungskommission des DVNLP das Recht, das Archiv insgesamt oder auszugsweise aus Gründen der Qualitätssicherung anzufordern und einzusehen.

Praktisches Testing:

Die inhaltliche und formale Gestaltung des Testings liegt im Ermessen der Lehrtrainer und orientiert sich an den lebens- und berufspraktischen Erfahrungen der Teilnehmer. Das praktische Testing ermöglicht dem Absolventen des Trainer-Curriculums, die verhaltensmäßige Integration der NLP-Trainings-Skills kongruent zu demonstrieren.

Inhalte des NLP-Trainer-Zertifikats:

Das NLP-Trainer-Zertifikat muß folgende Einzelheiten enthalten:

  • Hinweis auf die Einhaltung der DVNLP-Richtlinien
  • Siegel des DVNLP
  • Hinweis auf Gesamtdauer der Ausbildung in Anzahl Tagen und Anzahl Stunden
  • Kalenderdatum des ersten und letzten Tages der Ausbildung
  • Unterschrift der Lehrtrainer
  • Titelbezeichnung: NLP-Trainer, DVNLP

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Die Trainingsinhalte in einem persönlichen Brief an Dich

Du möchtest wissen, was der Inhalt des Trainer-Trainings ist? – Der gesamte Inhalt lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Du bereitest ein Seminar vor und gibst dieses Seminar!

Das klingt vielleicht nach wenig, doch es ist alles darin enthalten. Du musst den Maßstab nur hoch genug legen!

Die offiziellen Trainingstage des Trainer-Trainings liegen zwischen dem 10. März und dem 21. Juni 2015. Nimm Dir also vor, dass Du Dein Seminar im Herbst 2015 gibst.

Woraus besteht so ein Seminar? Du brauchst mindestens einen Trainer/eine Trainerin (das bist Du), genügend Teilnehmer und einen lohnenden Seminar-Inhalt.

Daraus ergeben sich die inhaltlichen Bereiche …

  • Entwicklung der Trainerpersönlichkeit
  • Akquise; Umgang mit Gruppen; Umgang mit Teilnehmern
  • Seminardesign; Modelling
  • Präsentationstechniken

Der Inhalt des Seminars wird von Dir selbst sein, neu und exklusiv entwickelt für dieses Seminar, noch nie dagewesen! Deswegen werden wir uns viel mit Modelling befassen, denn Modelling ist der klassische NLP-Weg, um neue NLP-Formate zu entwickeln. Und um ein neues NLP-Format zu entwickeln, musst Du die vorhandenen Formate sehr gut beherrschen, denn diese sind die Grundlage für alles Neue.

Was möchtest Du Deinen Teilnehmern vermitteln? – Was immer Dir jetzt einfällt: Wenn Du ein Modell dafür hast, dann kannst Du daraus ein Seminar entwickeln. Für Dein erstes Projekt empfehle ich Dir, ein Buch zu modellieren! Da stutzt Du vielleicht. Doch ein gutes Buch ist ja letztendlich auch nichts anderes, als dass ein Mensch darin seine Strategie aufdeckt. Und das Buch hat gegenüber einem Menschen den großen Vorteil, das es nicht weglaufen kann und Dir also so lange zur Verfügung steht, wie Du willst.

Wenn Du die Essenz dieses Buchs herausgefunden hast, dann geht es darum, diese Essenz so in Form zu bringen, dass andere sie lernen können. Hier geht es also um Seminardesign, Übungsdesign und Storytelling! Und natürlich gehört zu einem guten Seminar auch ein gutes Script.

Wenn dann Dein Seminarkonzept fertig ist, dann können die Teilnehmer kommen. Aber meistens kommen die nicht von selbst, deswegen geht es jetzt um Akquise und Marketing – aber letztendlich geht es darum wie Du Dir eine eigene Community aufbaust.

Bleibst noch Du selbst als Thema: Deine Trainerpersönlichkeit. Wie wärst Du gerne vor Gruppen? Wie wärst Du gerne als Trainer? – Hier geht es also um Persönlichkeit, Charisma, Ausstrahlung und State-Management. Dahinter geht es vor allem um tiefe Selbsterkenntnis, denn alles andere kommt daraus. Nur wenn Du Dich selbst gut kennst, Deine einzigartigen Qualitäten, dann wirst Du eine gute Ausstrahlung haben und auch in schwierigen Momenten stabil sein können.

Außerdem brauchst Du Erfahrung. Deswegen solltest Du – am besten zwischen den Blöcken des Trainer-Trainings – ein oder zwei kleinere Seminare geben, darunter eine klassische NLP-Einführung. Auch diese müssen natürlich vorbereitet werden.

Wie gesagt: Wenn Du den Maßstab hoch genug ansetzt (und das werden wir tun!), dann ergeben sich alle anderen Themen daraus von selbst, zum Beispiel Wissen über die Hintergründe von NLP, virtuoser Umgang mit allen NLP-Techniken, Präsentationstechniken und noch sehr viel mehr.

Durch das klare Ziel eines anspruchsvollen Seminars im Herbst 2015 (anspruchsvoll für Dich – entspannt für die Teilnehmer!) wird das alles sehr konkret und Du wirst staunen, wie leicht Du das alles lernst.

Denn eins ist klar: Das Trainer-Training, in dem Du Teilnehmer bist, ist natürlich auch ein Seminar, für das das alles genau so gilt! Und ich werde im Training die Blackbox öffnen, meine Tricks aufdecken und Dich hinter die Kulissen gucken lassen.

Was ist hinterher anders als vorher? Durch diese intensive Erfahrung wirst Du ganz anders mit NLP umgehen können; Du wirst Dich vor allen möglichen Gruppen sehr viel wohler fühlen (nicht nur vor Seminargruppen); Du bist fit in Akquise, Marketing, Verkauf und Verhandlung; Du hast damit begonnen, Dir einen eigenen Community aufzubauen; Du bist gut und entspannt darin, anderen Menschen Inhalt zu vermitteln (in großen Gruppen, in keinen Gruppen und im Gespräch); Du kannst modellieren (und damit öffnet sich Dir eine unerschöpfliche Schatztruhe); Du weißt sehr viel mehr über Dich selbst (was Deine Ausstrahlung sehr verändern wird); Du beherrscht NLP so gut, dass Du Dir NLP-Techniken maßschneidern kannst – und Du bist Teil einer großartigen Community der Menschen, die diese Erfahrung mit Dir zusammen gemacht haben.

Es lohnt sich!

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Die Trainingsinhalte in einer strukturierten Übersicht

Trainer & Trainerpersönlichkeit

Entwicklung der Trainerpersönlichkeit; Persönliche Vision; Ethik und Werte; der Trainer als Modell (Vorbild); Bedeutung der NLP-Grundannahmen für die eigenen Arbeit als Trainer; Glaubenssätze und Werte: Die Hierarchie der eigenen Werte in Bezug auf das persönliche Leben und in Bezug auf den Trainingsbereich entdecken; Selbstmanagement (emotionale Stabilität, Stress-Resistenz)

Teilnehmer, Gruppenprozesse und Menschenbild

Umgang mit Gruppen; Rapport mit Gruppen; Rapport auf allen logischen Ebenen; Pacing und Leading von Gruppen; eine unterstützende Lernatmosphäre schaffen; wertschätzender Umgang mit Teilnehmern; Ökologie im Gruppenkontext; das eigenen Modell der Welt erkennen und erweitern; den Teilnehmern helfen, ihr Modell der Welt zu erweitern; Gruppendynamik; Gruppenprozesse verstehen; Umgang mit Konflikten in der Gruppe; Umgang mit »schwierigen« Teilnehmern; Feedbacktechniken; Moderationstechniken

Methodenkompetenz, Präsentationstechniken und Seminardesign

Präsentationstechniken; Eröffnung und Abschluss; Grinder-Modell; Zielformulierungen; Repräsentationssysteme; Meta-Programme; Lernstrategien; offene und verdeckte Demonstrationen; Chunking; Präsentationshilfsmittel (Flipchart, OH-Projektor, Beamer, …); Metaphern und Geschichten; Storytelling; Nested Loops; Future Pace; Übungsdesign; Übungen/Kleingruppen anleiten; Seminar- und Präsentationsdesign; Unterscheidung von Inhalt und Prozess (Inhalt und Form); Unterscheidung von Sach- und Beziehungsebene; bewusste Arbeit auf verschiedenen Ebenen; vertiefende Wiederholung der logischen Ebenen; Modelling; explizites und implizites Modelling; Modellieren von persönlicher Exzellenz; Präsentations- und Bühnentechniken; Stimme, Gestik, Körper und Raum; Humor, Provokation, Metaphern; Theatersportübungen nach Keith Johnstone; Rituale erschaffen; Gestaltung einer Selbsterfahrungsübung; Psychogeografie; systemische Arbeit (Aufstellungsarbeit); Humanistisches Lehren und Lernen; Die Trainingsumgebung: Das Beste aus der vorhandenen Umgebung machen; Raum und Material; Checklisten erarbeiten; Utilisation von dem, was hier und jetzt ist/stattfindet

Außerdem

Teilnehmerpräsentation aus dem Themenbereich »Kenntnisse psychologischer und neurobiologischer Konzepte, psychotherapeutischer Methoden und gängiger Kommunikationsmodelle sowie deren Integration in das NLP-Modell«; Teilnehmerpräsentationen zu den vorbereiteten Themen mit qualifiziertem und detaillierten Feedback (auch Video-Feedback); Förderung des assoziativen Denkens und der Trainerflexibilität: Teilnehmerpräsentationen unter Nutzbarmachung aller bisher erlernten NLP-Practitioner, NLP-Master und NLP-Trainer Themen mit qualifiziertem Feedback (auch Video-Feedback)

(Änderungen der Inhalte vorbehalten)

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