Du kannst nicht nicht coachen

Unser Newsletter vom 25. August 2015

Weißt Du eigentlich, dass Du Coach bist? Zwar weiß ich weder, ob Du dafür Geld bekommst, noch wie gut Du darin bist oder ob es Dir überhaupt bewusst ist – aber dass Du es bist, das steht für mich fest! Coaching ist ja im Grunde ein angenehmes Gespräch, in dem Du anderen Menschen hilfst, ein Problem zu lösen oder ein Ziel zu erreichen. Und solche Gespräche führst Du bestimmt immer wieder in Deinem Alltag, privat und im Beruf.

Die meisten Coaches packen diese Aufgabe dann ehr rustikal an: »Mach doch mal!« (Intervention auf der Verhaltensebene) oder »Du siehst das falsch!« (Intervention auf der Glaubenssatzebene) oder »Sei doch nicht so!« (Intervention auf der Persönlichkeitsebene). Das bringt dann meistens ehr weniger für die Lösung, fördert aber die ›langfristige Kundenbindung‹.

Weniger lustig ist es für diejenigen, die eine natürliche Begabung fürs Coachen haben. Die sind an anderen Menschen interessiert und hören einfühlsam zu. Dadurch ziehen sie sich aber auch einiges rein und geben meistens viel zu viel von sich und ihrer Energie. Gar nicht so selten brennen die dann aus und sind frustriert, weil sie sich alle möglichen Probleme anhören sollen, sich aber kaum einer für ihre eigenen Themen interessiert.

Und auch Deine Selbstgespräche und inneren Dialoge sind oft achtenswerte Coachingversuche, denn in denen geht es meisten darum, einen gegenwärtigen Zustand zu ändern oder einen erwünschten Zustand zu erreichen. Allerdings sind Selbstgespräche in solchen Momenten häufig voller Selbstanklagen, Vorwürfen oder Abwertungen und bringen entsprechend wenig.

Nach den Richtlinien des DVNLP kannst Du den NLP-Weg mit der Ausbildung zum Coach beginnen – ohne Vorkenntnisse. Das halte ich für sehr berechtigt, denn dadurch wird klar, dass es im Coach ganz alltagstauglich darum geht, wie Du hilfreiche Gespräche mit anderen und mit Dir selbst führst.

Professionelles Coaching entsteht daraus dann fast von selbst, denn als guter Coach zeichnest Du Dich weniger durch eine brillante Technik aus (die Du natürlich auch hast), als vielmehr durch das, was Du im Leben erfahren hast – ganz bewusst erfahren hast! Deswegen sage ich meinen Teilnehmern in der Coachausbildung: »Deine Kunden bezahlen Dich nicht für das, was Du in der einen Stunde Coaching machst, sondern für das, was Du in Deinem Leben davor gemacht und erfahren hast!«

Am 13. Oktober 2015 beginnt unsere diesjährige Coach-Ausbildung und die umfasst wieder das gesamte Spektrum von alltäglichen Gesprächen bis hin zu professionellem Coaching; vom Selbstcoaching über lockere Zweiergespräche bis hin zum Teamcoaching. Der rote Faden in der Ausbildung ist dabei ein persönliches Thema, an dem Du während der Ausbildung arbeitest. Die 18 Tage sind gefüllt mit Inhalten, Methoden und Erfahrungen auf verschiedenen Ebenen. Deswegen ist es am einfachsten, wir telefonieren und ich erkläre Dir persönlich, was in der Ausbildung genau stattfindet und inwieweit dieses Seminar zu Dir und Deinen Anliegen passt. Schreib mir eine E-Mail und wir verabreden uns zum Telefonieren.

Die Rahmenbedingungen findest Du auf unserer Homepage, diese Woche gilt noch der Frühbucherpreis (ab 1.800 Euro).

Ich freue mich auf Dich!

Bis dahin:
Liebe Grüße (auch von Mirela),
Ralf