Entscheidungen machen viel Arbeit und bringen wenig

Unser Newsletter vom 14. Mai 2014

Entscheidungen sind anstrengend, das wusstest Du sicher schon. Aber es ist verblüffend, dass man das sogar messen kann! Daniel Kahneman schreibt in seinem Buch ›Schnelles Denken, langsames Denken‹ von folgendem Experiment: Da sollten Menschen ihre Hand in unangenehm kaltes Wasser halten und man hat gemessen, wie lange die das freiwillig aushalten. Die Hälfte der Gruppe sollte vorher eine lange Reihe von unwichtigen Entscheidungen treffen. Und diese Hälfte konnte die Hand deutlich weniger lang im Wasser halten! Die hatten ihre mentalen Kräfte nämlich beim Entscheiden verpulvert.

Ich finde das spannend, denn das erklärt, was Antony Robbins schon in den 80er Jahren geschrieben hat: erfolgreiche und glückliche Menschen treffen weniger Entscheidungen als der Rest! Was Robbins damals schrieb, gibt jetzt noch viel mehr Sinn: diese erfolgreichen, glücklichen Menschen treffen ihre Entscheidungen schneller und bleiben dabei – auch dann, wenn sich die Umstände ändern.

Die anderen (nicht so erfolgreichen, nicht so glücklichen) machen sich viel mehr Arbeit mit ihren Entscheidungen und ändern diese auch viel häufiger.

Als ich vor über 20 Jahren mit meiner NLP-Ausbildung begann und in der Vorstellungsrunde des Practitioners sagte, dass ich NLP-Trainer werden würde, da brachte mir das zuerst mildes Schmunzeln der anderen Teilnehmer. Aber letztendlich hat es mir sehr geholfen, denn ich hatte eine einzige Entscheidung getroffen und die gilt bis heute. Das macht das Leben leichter und spart Energie für Wichtigeres.

Ich habe dieses Muster später bei den Leuten wiedergefunden, die das NLP besonders gut für sich nutzen konnten. Du findest das im dritten Teil des Modellings der besten Umsetzer: Die Modelle beschließen einmal, dass jetzt ihre NLP-Jahre beginnen – und dann bleiben sie dabei.

Diese Botschaft ist schon verblüffend, denn eigentlich sagt man ja, man soll große Entscheidungen reiflich und gut überlegen. Aber meine Beobachtung zeigt ein anderes Bild: Nach den NLP-Einführungen oder Basiswochen gibt es immer wieder Menschen, die vom NLP begeistert sind, denen es gut tut und die es eigentlich machen wollen. Und dann beginnen sie zu überlegen! Wann? Wie? Warum? Mit wem? Wozu? – Sie grübeln, denken, entscheiden, entscheiden neu und denken noch mal gründlich nach. Meistens kommen diese Menschen nie zum NLP, aber sie haben sich lange mit der Entscheidung gequält – und damit viel mentale Energie vergeudet …

Als ich vom NLP zum ersten Mal gehört habe, da hat es einen Nachmittag gedauert, bis ich meine erste NLP-Probestunde ausgemacht hatte. Und nachdem der Funke übergesprungen war, habe ich mich sofort für die Ausbildung entschieden.

Ich habe seit dem immer wieder festgestellt, dass mir die besten Entscheidungen meines Lebens leichtgefallen sind. Leichtigkeit ist für mich ein Hinweis auf eine gute und richtige Entscheidung. Wenn ich mich mit einer Entscheidung herumquäle, dann ist das ein Grund für ein Nein.

Noch mal Tony Robbins zum Thema: Der sagt, wenn Du Dich für ein überzeugendes Was entschieden hast (ein Ziel), dann findet sich das Warum und das Wie ganz von selbst (also die Begründung und die Mittel).

Der Tipp für ein glückliches und erfolgreiches Leben ist also, ein paar grundsätzliche Entscheidungen zu treffen (schnell und leicht), bei diesen zu bleiben und seine Lebensenergie für Wichtigeres zu verwenden.

Am 30.6.2014 beginnt übrigens wieder eine NLP-Basiswoche bei uns. Bist Du dabei? Oder lieber nächstes Mal? Oder übernächstes Mal? Oder doch diesmal? Oder gleich die Ausbildung? Oder erst den Infoabend? Oder doch zuerst die Basiswoche?

Wir sehen uns! Bis dahin wünsche ich Dir viel Spaß und Erfolg im Leben.

Liebe Grüße (auch von Mirela),
Ralf