Freude durch Kraft – Tony Robbins in Deutschland

Ein persönlicher Seminarbericht von Ralf Stumpf,
erstmals veröffentlicht 2000 in der Zeitschrift MultiMind

Es war schrecklich. Es war laut. Es war voll. Es war miserabel organisiert.

Alle haben mich vorher gewarnt: Geht nicht hin! Es lohnt nicht! Eine Massenveranstaltung, eine Riesenabzocke. Ich habe es nicht glauben wollen. Typisch deutsche Kritiksucht! Ich wollte mich amüsieren, mich begeistern lassen, Spaß haben, Menschen kennenlernen …

Am Samstag wollte ich nur noch weg, nur noch abreisen, aber ich konnte den Rückflug nicht umbuchen.

Zum Glück.

Vier Tage Anthony Robbins in Frankfurt vom 16. bis 19. Juni. Fast 4.000 Teilnehmer und 2.000 Mark Eintritt [Anm. 1]. Schon der Zeitplan ist ehrfurchtgebietend: Freitag von 18 Uhr bis 2 Uhr – ohne nennenswerte Pausen! Samstag von 9.30 bis 23 Uhr, Sonntag von 8.45 Uhr bis 1 Uhr, jeweils nur eine Stunde Pause. (Montag 10 Uhr bis 16 Uhr Videoshow zum Thema Gesundheit: Der Meister aus der Konserve.) Wie hält der Mann das aus? Wie halten die Teilnehmer das aus?

Die erste Überraschung: Er macht wirklich NLP. Er bringt ganz brav Grundtechniken, wie sie in jedem Practitioner-Training gelehrt werden. Und sogar ziemlich originalgetreu. Rapport, pacing/leading, Ankern, Submodalitäten, Change History, Time Line, Collapsing Anchors … Und er erzählt, wie er NLP lernte. Bei John Grinder (gab es da nicht noch einen zweiten …?). Und wie er es sofort umsetzte und in die Welt ging und den Menschen ihre Phobien nahm. Wunderbar! Wie es im Buche steht – z.B. in seinem Buch von 1986.

Die zweite Überraschung: Es geht erstaunlich wenig um Reichtum, Erfolg, Ziele, Massensuggestion und Gehirnwäsche. Natürlich gibt es erwartungsgemäß die große Party: Musik (in Discolautstärke aus exzellenten Boxen. Die Bühnentechnik ist erstklassig!), Lichteffekte, Tanzen, Armehochreißen, wildfremde Menschen umarmen, Sitznachbarn massieren … Wir sind in Deutschland. Da macht man halt mit. Da reißt man halt auch die Arme hoch, wenn alle die Arme hochreißen. Da ruft man halt »Yes!« und »I!”, wenn der Meister »Say Yes!« oder »Say I!« fordert. Da begrüßt man halt beim Reinkommen die Staff-Leute mit dem Siegerhandschlag über dem Kopf: GIVE ME A FIVE! Man darf dabei allerdings nicht zu genau in die Gesichter schauen. Von Begeisterung ist da wenig zu sehen; statt Freude eher Anstrengung und Müdigkeit. Manche wirken auch leicht genervt. Die erwartete Massenhypnose bleibt also erst mal aus. Dafür machen Gerüchte die Runde, Tony hätte sich angeblich drei Rippen gebrochen. Oder wenigstens angeknackst. Toll, wie der das durchhält! Für eine Millionengage würde das allerdings manch anderer auch gerne durchhalten … Die Stimmung bei Staff und Veranstalter schwankt zwischen angestrengter Fröhlichkeit und offener Gereiztheit. Die Rahmenorganisation macht es einem auch wirklich allzu leicht, herumzunölen …

[ Nächste Seite: 4.000 gehen über das Feuer … ]


Ich war während der Veranstaltung oft draußen. Draußen traf man die Skeptischen, die Frustrierten, die Nachdenklichen, die Kritiker. Draußen traf man auch viele, die einfach enttäuscht waren. Denn immerhin handelte es sich um Anthony Robbins! Eine lebende Legende! Mr. Personal Power, der erfolgreichste Coach der Welt, NLP-Urgestein … Denn der Mann sieht gut aus, ist sexy, strahlend, groß (2 m), muskulös, er kann sich bewegen, kann tanzen, rappen, mit 4.000 Menschen gleichzeitig flirten, kann toll Geschichten erzählen, mit seiner Stimme verzaubern …

… und dann stellt der sich hin, lächelt breit und unverschämt und erzählt genau die selben alten Geschichten, die er vor 14 Jahren in seinem – wunderbaren – Buch erzählt. Wortwörtlich! Ja, hat der denn seit dieser Zeit nichts mehr erlebt? Niemanden mehr gecoacht? Keinen mehr getroffen? Was bekommt der überhaupt noch mit von seiner Umwelt, von seiner Wirkung, von seinen Teilnehmern?

Ich habe intensiv Kontakte geknüpft und nach Leuten Ausschau gehalten, die wirklich begeistert waren. Und ich habe noch auf keinem Seminar ein so nettes, offenes, sympathisches (und erstaunlich junges) Publikum getroffen. Jeder war gesprächsbereit, jeder wurde zur Ressource. Und – dies sei jetzt hier ganz klar gesagt: Viele waren wirklich begeistert!

Dabei fiel mir allerdings auf, dass es verschiedene Gruppen gab. Zuerst einmal waren erstaunlich viele Wiederholer da [Anm. 2]. Manche hatten das Seminar schon drei-, vier-, fünfmal besucht: begeistert! Viele kamen in Gruppen und wurden vorbereitet, betreut und nachbereitet: begeistert!

Und zahlreiche gestandene NLPler waren (zum ersten Mal) da, von denen einige sehr zurückhaltend gestimmt waren. Und andere waren ganz neu und wussten gar nicht, was NLP ist. Die fanden es mal so, mal so.

Freitag also der Feuerlauf. Er beginnt mit dem Höhepunkt? Nein. Er erzählt uns, dass das ja schließlich kein Feuerlaufseminar sei. Es sei in Wirklichkeit ein Kommunikationstraining. Der Feuerlauf sei nur die Metapher – das eigentliche Thema ist Angst. »Was uns zurückhält, ist Angst. Was uns befreit, ist Mut.« [Anm. 3] Also sechs Stunden Vorbereitung auf den Feuerlauf in allen Details: Wie man sich hinstellt (kraftvoll!), wie man guckt (nach oben!), wie man atmet (kräftig!), was man tut (den Power-Anker abfeuern!), wie man schließlich läuft (fest, kraftvoll, langsam! LANGSAM!!), was man dabei sagt (cool moss cool moss cool moss …!), was man danach tut (jubeln, aus Leibeskräften! Und sich vom Staff die Füße abspritzen lassen). Stundenlanges Bangemachen: Es sollen schon Menschen beim Feuerlauf gestorben sein. Es gab schwere Verbrennungen. Aber gottseidank: nicht bei Tony! Bei ihm sind schon 750.000 Menschen übers Feuer gelaufen, Kinder und Greise, alle haben es geschafft. Die paar, die sich verbrannt haben, haben sich nicht an die Vorschriften (s.o.) gehalten. (Wenn ich hier schon gewusst hätte, wie viele Leute ich am nächsten Tag treffen würde, die sich wirklich die Füße verbrannt haben …!)

Plötzlich treibt er den ganzen Saal auf den Hof: FIREWALK! – Doch: Falscher Alarm. Wir sehen nur die Scheiterhaufen lodern. »Heute Nacht werdet ihr wieder hier sein. Es wird dunkel sein. Ihr werdet über das Feuer gehen.”

Man unterhält sich. Jeder hat so seine eigenen Theorien. Man berühre die Kohlen nur Zehntelsekunden. Kohle sei ein schlechter Wärmeleiter. Man müsse vorher durch eine Pfütze gehen, und das Wasser isoliere. – Als es dann um 1 Uhr wirklich ans Laufen geht, sind diese Theorien allerdings nicht mehr viel wert …

Tony putscht die Massen sechs Stunden lang hoch, dann ist es soweit. 4.000 Menschen ziehen ihre Schuhe aus und gehen (nichts für Fußpilzphobiker) festen Schrittes, rhythmisch klatschend aus der Halle in den Hof, wo die Kohlen glühen. Und stellen sich an. Und warten. Und stehen noch immer an. Und stampfen und klatschen. Und warten weiter. Und stecken sich ein Zigarettchen an, warten, plaudern mit dem Nachbarn und versuchen eigentlich, diesen powervollen Peak-State zu halten. Und plötzlich steht man vor dem Kohlenbett, wird links und rechts von zwei Staff-Leuten instruiert, den Blick nach oben gelenkt, über die Kohlen geschubst, hinterher abgespritzt … und fragt sich: War’s das jetzt? Ich habe viele Menschen getroffen, die danach noch mal drüber mussten, weil sie es einfach nicht glauben konnten, dass das jetzt der Feuerlauf gewesen sei sollte. Einer hat sich beim gründlichen Nochmaldrüberlaufen die Füße verbrannt … Kleiner Tipp für Ihren nächsten Feuerlauf: Gehen Sie nicht gerade, wenn die Kohlen frisch aufgelegt worden sind. Denn da ist die Chance, sich zu verbrennen, deutlich höher.

[ Nächste Seite: Die Türen werden geschlossen … ]


Am Samstag ist es ruhiger. Vorträge, viele (z.T. weitschweifige) Geschichten, kleine Übungen, immer wieder Power-Breaks. Tony versteht es, die Gruppe auf hohem Energieniveau zu halten: wenig Müdigkeit, kaum Erschöpfung trotz zwölfstündigem Seminar. Doch bei vielen NLPlern und Robbins-Buchfans macht sich Enttäuschung breit: Die Inhalte sind hinlänglich bekannt, und den Präsentationsstil kennt man jetzt schon. Und der Frust über die Organisation wächst. Also eine gute Gelegenheit, Gleichgesinnte zu treffen und den Abend blauzumachen [Anm. 4]

Ich hatte meine Karte über »Birkenbihl« bestellt. Es gab Zeiten, da war Birkenbihl-Media ein Vorbild an Service und Kundenfreundlichkeit in Deutschland. Birkenbihl-Media hieß dann Birkenbihl-Gruppe und heißt jetzt »add! brain”. Und die kundenfreundlichen Zeiten sind wohl vorerst vorbei. Es war praktisch unmöglich, irgendjemanden ans Telefon zu bekommen, der für irgendwas zuständig war, der irgendwie Bescheid wusste. Presseinformationen? Simultanübersetzung? Wann die Eintrittskarte kommt? Alles Fehlanzeige. Dafür wurden in der Anmeldebestätigung ein »reichhaltiges Mittagessen« angekündigt, und »für Getränke und Snacks« sei gesorgt. Immerhin.

Von wegen! Haben Sie schon einmal erlebt, wie 4.000 Leute versuchen, sich an zwei Brezelständen zu ernähren und von 0,2 l-Mineralwasserfläschchen ihren hochsommerlichen Durst stillen wollen? In Frankfurt konnten Sie es! Besonders pikant wer es dann am Montag, als Multimedia-Tony vom Bildschirm aus für viiiel Trinken und viiiel Obstessen plädierte …!

So kommt’s, dass man oft zusammensitzt, zu zweit oder in Grüppchen, und über die miserable Organisation spricht. Es wäre wahrscheinlich mehr in Robbins’ Sinne, wenn man zusammensäße, und über die tolle Power und großartigen Erlebnisse spräche … Anthony Robbins hat wahrhaftig einen besseren Veranstaltungsrahmen verdient!

Der Sonntag beginnt wie der Samstag mit netten Geschichten, kleinen Übungen und mangelhafter Versorgung. Manch einer bereut schon ernsthaft die Investition, als der Buschfunk plötzlich meldet, jetzt käme der Höhepunkt – unbedingt reingehen! Und tatsächlich: Der vorher schon deutlich geleerte Saal wirkt voll wie nie zuvor. Robbins kündigt einen Prozess an, »The Dickens Process”, von ihm selbst entwickelt, um Glaubenssätze zu verändern. Er weist darauf hin, dass währenddessen die Saaltüren verschlossen seien und niemand den Raum verlassen dürfe. Er fügt hinzu, dass für Kinder und Zartbesaitete im Nebenraum eine harmlosere Show angeboten werde. Er kündigt an, wir würden an unsere Grenzen gehen, unsere Grenzen überschreiten, physisch und psychisch. Die Türen werden verschlossen und von Staffmitgliedern bewacht. Es wird ernst.
Was dann in den folgenden Stunden passiert, kann man unterschiedlich beschreiben. Ein absolut fahrlässiger Massen-Swish? Ein amerikanisch-kitschiger Gottesdienst mit Reverend Tony Robbins? Ein powervolles Change History mit Multimediaunterstützung?

Robbins lebt vor, was man durch Kraft, durch pure Power erreichen kann. Groß, durchtrainiert, tänzerisch steht er vor der Gruppe und erzählt seine ganz persönliche Geschichte. Dass auch er einer war, der wusste, was zu tun sei, aber nicht tat, was er wusste. Dass auch er unzählige Bücher gelesen und Seminare besucht hätte und kaum etwas davon umsetzte. Bis zu dem Tag, an dem ihm klar wurde, wie sein Leben weitergehen würde, wenn er nichts ändert. Und dieser Schmerz, dieser große Schmerz, der brachte ihn zum Handeln. Im folgenden Jahr verdiente er eine Million Dollar. Sein Glaubenssatz: Wenn ich nicht kann, dann muss ich! Robbins lebt vor, was man durch den Einsatz purer Kraft (und durch die Motivation puren Schmerzes) alles erreichen kann: Freude durch Kraft! Wenn man die Kraft hat, wenn man dranbleibt, durchhält, sich anstrengt. Natürlich bleibt bei so einer Persönlichkeit und dem daraus folgenden Seminarstil wenig Zeit für Pacing. Robbins macht Leading, Leading, Leading. Und nimmt dabei in Kauf, einen Teil seiner Zuhörer zu verlieren bzw. gar nicht erst zu gewinnen. Nicht alle sind bis zum Schluss geblieben.

[ Nächste Seite: Die Fortsetzung kostet $ 20,000 … ]


Eine individuelle Betreuung der Teilnehmer findet nicht statt. Angeblich sitzen seine Trainer (10 bis 20) im Publikum. Man könne auch eine kostenlose Momentum-Session buchen, ein Coaching per Telefon. Ich habe Menschen erlebt, die während des Seminars in sehr schlechte Zustände gegangen sind. Manche davon waren nach dem Seminar noch Tage und Wochen in diesen Zuständen und kamen aus eigener Kraft nicht heraus. Es ist wohl so, dass man sich entweder darauf einlässt und es aushält – oder eben nicht. In letzerem Fall ist man dann entweder nur enttäuscht oder ziemlich schlecht drauf. Aber jeder musste ja vorher unterschreiben, dass ihm voll bewusst sei, dass dieses Seminar zu psychischen und physischen Schäden führen kann und man die Tony Robbins Company von allen Haftungsansprüchen befreit.

Der Massen-Swish, Gottesdienst, Change History: Um an die Grenzen zu gehen und Muster zu durchbrechen, müssen wir stehen. Stundenlang. Und die fünf einschränkendsten Glaubenssätze notieren, zusammen mit den daraus folgenden negativen Konsequenzen. Dann wird das Licht gelöscht, und Tony beginnt mit einer Trance. Er verstärkt mehr und mehr die schrecklichen Konsequenzen, er intensiviert die Emotionen, er projiziert das Grauen in die Zukunft – fünf Jahre, zehn Jahre, zwanzig Jahre –, und er ruft: »Schreit euren Schmerz heraus, laut!« Und der Saal verwandelte sich mehr und mehr in einen Hexenkessel voll Seufzen und Stöhnen. Tony fragt: »Wollt ihr das haben?« Und 4.000 Kehlen schreien »Nein!”. Dann folgte eine Stelle, deren Charme man sich nur schwer entziehen kann: Mit den Fingern tief in den (eigenen) Nasenlöchern soll man mit ernster Stimme die einschränkenden Glaubenssätze vortragen, sich dann »Scheiße!« brüllend auf die Brust schlagen und, die Faust gen Himmel gereckt, »Die Wahrheit ist: …!« rufen und neue Glaubenssätze erschaffen. (Falls Sie also mal 4.000 Menschen beim Nasebohren zusehen wollen …) Ich habe noch nie eine so freche Art erlebt, Glaubenssätze zu verändern, herrlich!

Anschließend gibt es noch eine wirklich gut gemachte Reise über die eigene Time Line, mit Veränderung einschränkender biographischer Erlebnisse und dem Erschaffen einer strahlenden Zukunft. Die Stimmung wird immer religiöser, die Saaldecke erstrahlt in blauem Lichte, Gospels und Orgelklänge ertönen, Gott segnet uns, und wir sprechen ein Gebet. Wunderbar, wenn man so was mag. Anschließend ist Pause, dann Werbung. Für den Mastery-Kurs, $ 20.000, für Sofortbucher nur die Hälfte.

Übrigens hat Robbins auch das Thema Hitler angesprochen. Wenn 4.000 Menschen den rechten Arm heben und »I!« rufen, liegt dieses Thema in Deutschland ja auch irgendwie nahe. Jedenfalls meinte er, wir sollten uns nicht zu sehr davon einschränken lassen, dass da vor fünfzig Jahren mal einer zu viel Macht hatte … Als Amerikaner kann man das so sagen. Als Deutscher hat man eine kollektive Biographie, in der es sehr ungünstige Referenzerfahrungen zum Thema »ekstatische Emotionen großer Massen« gibt. Tony war zum ersten Mal in Deutschland und hat den Seminarablauf wohl auch der deutschen Befindlichkeit angepasst. Wenn Sie befürchten, inmitten von Tausenden von Menschen einer Massenhysterie zu erliegen, dann bedenken Sie, dass es gerade auch in solch großen Gruppen sehr einfach ist, sich zu dissoziieren. Vor allem bei so wenig Pacing.

[ Nächste Seite: Der Nutzen des Ganzen … ]


Freitag fing also gut an, Samstag Nachmittag wollte ich nur noch weg, am Sonntag war ich wieder voll versöhnt, Montag war o.k., zum Schluss war ich insgesamt ganz zufrieden. Doch dann, danach, wieder zuhause … wurde ich mehr und mehr begeistert. Und ich will nächstes Jahr wieder hin.

Ich wollte mich amüsieren, mich begeistern lassen. Und ich habe erst im Nachhinein erkannt, dass das nicht der beste Outcome für diese Veranstaltung war. Anthony Robbins bietet kein Fertigprodukt, der Mann bietet den Rohstoff! Und zwar exzellenten. Doch um den zu verarbeiten, ist eine Anleitung hilfreich.

Wenn Sie sich auf etwas sehr Amerikanisches einlassen möchten, wenn Sie Lust haben auf viel Power und wenig Differenzierung, wenn Sie Leading mögen und auf Pacing verzichten können, wenn Sie weniger neue Inhalte erwarten als vielmehr eine stimulierende Energie, wenn Sie sich entschließen, sich selbst zu begeistern (statt sich begeistern zu lassen), in einem Rahmen, in dem einem dies allerdings sehr leicht gemacht wird – dann gehen Sie hin. Es lohnt sich. Es lohnt sich, diesen Mann zu erleben in all seiner Kraft, sich an seiner Energie zu laben, ihn nach Kräften zu modellieren und die Show mit allen Sinnen zu genießen. Es lohnt sich, sich persönliche Ziele zu setzen und einschränkende Glaubenssätze vorzubereiten, und die Kraft dieser drei, vier Tage zur persönlichen Veränderung zu nutzen. Es lohnt sich, mit vielen wunderbaren Menschen Kontakte zu knüpfen. Mit diesem Filter können Sie die Veranstaltung von Anfang an genießen. Sie könnten an diesen vier Tagen Kräfte entfesseln und Entscheidungen treffen, von denen Sie ihr ganzes Leben profitieren werden.

Aber nur, wenn Sie gewährleisten können, auf sich und Ihren Ressource-State selbst zu achten (auch z.B. bei der Verpflegung!), denn Sie sind auf diesem Seminar wirklich für sich selbst verantwortlich.


Now I am the Voice.
I will lead, not follow.
I will believe, not doubt.
I will create, not destroy.
I am a Force for Good.
I am a leader.
Defy the odds!
Set new standards!
Step Up!
(aus den Seminarunterlagen)


Anmerkungen:
[1] Viele Teilnehmer hatten beim Buchen einfach mal gefragt, ob man am Preis was machen könnte, und man konnte eigentlich immer was machen. Also: Fragen kostet nichts, fragen lohnt sich …!
[2] Tree-Seminars bietet kostenlose Wiederholung an, wenn man einen neuen Teilnehmer mitbringt …!
[3] Aus den Seminarunterlagen
[4] Später habe ich erfahren, dass gerade am Abend eine beeindruckende Sequenz zum Thema “persönliche Vision” gewesen sein soll, über die ich jetzt leider nicht berichten kann.