Heute Nacht geschieht ein Wunder!

Unser Newsletter vom 31. Oktober 2014

Mein letzter Newsletter führte bei einigen Empfängern zu einem interessanten Missverständnis. Ich hatte ja sehr dafür geworben, kontinuierlich an sich zu arbeiten. Daraufhin habe ich Rückmeldungen bekommen, in denen es darum ging, dass mir jemand schrieb, harte Arbeit gar nicht so attraktiv zu finden. Das ist ja ein spannendes Missverständnis! Ich habe nie davon geschrieben, dass die Arbeit an sich selbst hart zu sein hätte. Im Gegenteil: Leicht und lustvoll bringt’s viel mehr!

Ich bin sogar davon überzeugt, dass es unmöglich ist, die notwendigen 10.000 Stunden für die Arbeit an sich selbst aufzubringen, wenn es nicht aus Lust und Leidenschaft kommt. Zu so etwas kann man sich nicht zwingen. Und selbst wenn, dann kann da nichts Gescheites herauskommen.

Alle Menschen, von denen ich weiß, dass sie kontinuierlich an sich arbeiten, machen das aus purer Freude und würden am liebsten noch viel mehr davon machen.

Um Dich darin zu unterstützen, diese 10.000 Stunden mit Leichtigkeit und Leidenschaft zu absolvieren, will ich Dir eine wunderbare Übung zeigen, die ich gerade viel für mich selbst einsetze. Die Übung stammt aus der SFBT, der solution-focused brief therapy (lösungsorientierte Kurztherapie) von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg und ich wähle dafür als Überschrift einen Satz von Stephan Landsiedel aus unserem Modelling. Als ich Stephan fragte, woher er denn die schier unerschöpfliche Energie nimmt, so viel und konsequent an sich zu arbeiten, da sagte er, er leiht sich die Energie aus der Zukunft!

Das kannst Du auch – und zwar mit der Wunderfrage …:

Stell Dir vor, heute Abend gehst Du ins Bett, ziehst Dich um, putzt Dir die Zähne … alles ist wie immer. Du gehst ins Bett, kuschelst Dich in die Kissen und schläfst ein. Doch in dieser Nacht, während Du schläfst, da geschieht ein Wunder! Das, woran Du gerade arbeitest, dieses persönliche Thema, es löst sich komplett und erfüllt sich vollkommen. Es ist ein Wunder!

Und am nächsten Morgen, wenn Du erwachst, da weißt Du es noch gar nicht, denn das Wunder ist ja geschehen während Du tief geschlafen hast.

Woran würdest Du erkennen, dass in dieser Nacht ein Wunder geschehen ist? Wann würdest Du es bemerken? Wer außer Dir würde es noch bemerken – vielleicht sogar vor Dir?

Dietmar Friedmann hat über die Wunderfrage geschrieben, sie würde Samen ins Unbewusste säen, die irgendwann aufgehen und herrliche Früchte tragen. Ich kann das nur bestätigen, denn ich schlafe zur Zeit jeden Abend mit der Wunderfrage ein und staune jeden Tag, was sich bei meinem Thema ganz wunderbar verändert. So schön, so leicht, so lustvoll kann Arbeit an sich selbst sein!

Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Dir.

Bis dahin:
Liebe Grüße (auch von Mirela),
Ralf