NLP-Trainer (NLP als Beruf – Teil 2)

Fragen und Antworten zum Beruf des NLP-Trainers
und zur Ausbildung zum NLP-Trainer

 
1. Worum geht es in der Trainerausbildung?

Die Ausbildung hat drei Hauptbereiche: Du, NLP und das Trainersein.

Im Du-Teil lernst Du viel über Dich, vor allem über Deine Kernqualität (Kernkompetenz). Nur wenn Du diese zum Zentrum Deines Berufs machst, wirst Du langfristig gute Ergebnisse erreichen. Im NLP-Teil geht es um Deine NLP-Exzellenz, also darum, nicht nur mit NLP zu arbeiten, sondern auch am NLP. Und im Trainings-Teil geht es ums Training, also den Umgang mit Gruppen, Seminardesign, Akquise, …

Gleichzeitig ist ein großer Teil der Trainer-Ausbildung eine Modelling-Ausbildung, gleichmäßig verteilt auf die drei vorher genannten Teile: Im Du-Teil geht es um Deine besondere Qualitäten (Selbst-Modelling), im NLP-Teil darum, wie Du diese Qualitäten in NLP übersetzt und im Trainingsteil darum, wie Du diese Qualitäten lehren kannst.

2. Was ist der Unterschied zwischen der NLP-Practitioner-, Master- und Trainer-Ausbildung?

In der NLP-Practitioner-Ausbildung lernst Du Techniken auf den drei unteren logischen Ebenen, in der NLP-Master-Ausbildung auf den oberen Ebenen. Als Master kannst Du also auf allen logischen Ebenen arbeiten. Als Trainer arbeitest Du dann am NLP selbst.

Anders gesagt: Als Practitioner und Master lernst Du Standardwerkzeuge für Standardsituationen, als Trainer lernst Du, Dir Deine eigenen NLP-Werkzeuge maßzuschneidern – damit sie Dir so perfekt passen, wie Ironman sein Raketenanzug und Du NLP-Superkräfte entwickeln kannst!

3. Was ist der Unterschied zwischen NLP-Trainer und Coach?

Die Ausbildungsstufen heißen NLP-Practitioner, NLP-Master, NLP-Trainer und Coach (ohne ›NLP-‹). Der Coach ist also ausdrücklich keine NLP-Ausbildung! In Practitioner, Master und Trainer liegt der Schwerpunkt auf dem NLP – im Coach liegt der Schwerpunkt auf dem Coachen, und zwar unabhängig von der Methode. In der Coach-Ausbildung gibt’s einen Tag über ›NLP als Coachingmethode‹ und ansonsten verweisen wir da auf die Practitioner- und Master-Ausbildung.

Im Trainer geht es darum, wirklicher Experte für NLP zu werden.

4. Was ist der Unterschied zwischen NLP-Trainer und NLP-Lehrtrainer?

Der NLP-Trainer kann exzellent NLP und er kann gute Trainings geben – doch nur der Lehrtrainer darf NLP-Ausbildungen geben. Es gibt keine Ausbildung zum Lehrtrainer, sondern eine Ernennung vom DVNLP, wenn man die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt. Alles weitere findest Du hier beim DVNLP.

5. Wie viel kann man als NLP-Trainer verdienen?

Wenn Du als Trainer arbeitest, dann geht das angestellt oder selbstständig. Die firmeninternen Tagessätze für Trainer liegen im Schnitt bei 1.200 bis 1.600 Euro, ›Jungtrainer‹ steigen mit 600 bis 900 Euro ein, Experten bekommen auch mal 3.000 bis 5.000 Euro. (Tony Robbins’ Tagessätze liegen angeblich bei 500.000 Dollar.) Allerdings hat kein Trainer 5 Trainingstage in der Woche, denn zu den Trainingstagen kommt Vor- und Nachbereitung, Akquise und notwendige Büroarbeiten.

Bei offenen Seminaren ist die Rechnung ganz einfach: Teilnahmegebühren × Teilnehmeranzahl = Einnahmen; Einnahmen – Kosten = Gewinn. Die Spannweite bei Teilnehmergebühren und Gruppengrößen ist immens, wie Du mit einer kleinen Internetrecherche leicht herausfinden wirst.

6. Was muss ich tun, um ein guter NLP-Trainer zu werden?

  • NLP anwenden – vor allem bei Dir selbst, am besten täglich.
  • NLP lehren – ebenfalls regelmäßig.
  • Feedback annehmen – von qualifizierten Feedbackgebern.

Am wichtigsten ist aber eine echte Leidenschaft für das Thema. Wenn Du nicht für NLP brennst, dann wird es schwierig!

7. Wie kann ich als NLP-Trainer mein Business aufbauen?

Die gute Nachricht: Wir helfen Dir! Außerdem ist der Markt längst nicht so voll, wie oft behauptet wird. Es gibt zwar immer mehr NLP-Trainer, aber es gibt auch immer mehr Bedarf. NLP ist nach wie vor eine der gefragtesten Methoden – sowohl firmenintern, wie auch für Privatleute.

Hinzu kommt, dass viele alteingesessene NLP-Trainer in die Jahre kommen, so dass ›Nachfolge‹ in der NLP-Szene in den nächste Jahren zu einem echten Thema wird.

8. Was bringt mir die NLP-Trainerausbildung persönlich?

Das Gefühl, als NLPler ›erwachsen‹ zu werden, ist mit Worten schwer zu beschreiben. Im Practitioner und im Master lernst Du Techniken, mit denen Du in Deinem Leben viel erreichen und verändern kannst. Im Trainer integrierst Du NLP, so dass es zu einer Seinsweise wird.

Vielen Teilnehmern geht es so, dass sie ihre NLP-Ausbildung mit bestimmten Hoffnungen beginnen, die sie selbst gar nicht so recht in Worte fassen können. Im Trainer erfüllen sich dann diese Wünsche – und Du erkennst, was Du Dir eigentlich versprochen hast: ein klares Bewusstsein darüber, wie Du und wie andere funktionieren – und wie Veränderung bei Dir und bei anderen funktioniert.

NLP ist die Sprache der Veränderung und nach dem Trainer ist es Deine Muttersprache!

9. Wie hoch ist die gesamte Investition?

Alle Details dazu findet Du auf der Seite des Trainer-Trainings

Wie sich NLP als Investition rechnet, erkläre ich in einem anderen Beitrag.

10. Wie sieht die Prüfung aus?

Wir zertifizieren nach DVNLP und die Zertifizierungsbedingungen findest Du hier. Der wichtigste Prüfungsteil ist, dass Du ein Modelling durchführst und daraus ein eigenes Seminarkonzept entwickelst. In gewisser Weise ist die gesamte Ausbildung die Vorbereitung dieses Modellings – und das Modelling die Integration aller Trainingsinhalte.

11. Was genau kann ich eigentlich hinterher als NLP-Trainer?

Vor allem kannst Du NLP auf einem Niveau, welches gegenüber dem Practitioner und Master ein echter Quantensprung ist – ein Sprung auf eine neue Ebene. Im Trainer öffnen wir die Blackbox und schauen, wie NLP aufgebaut ist und wie es funktioniert, aus welchen Bestandteilen es besteht und wie (also nach welchen Regeln) man diese Bestandteile zusammensetzen kann, so dass Du Dein eigenes NLP maßschneidern kannst.

12. Was macht ein NLP-Trainer den ganzen Tag?

In meinen ersten Trainerjahren sah meine Zeit so aus: Ich hatte drei Practitioner-Kurse parallel (in Berlin, Nürnberg und Schweinfurt), denn ich wollte möglichst schnell möglichst viel Erfahrung sammeln. Das waren zusammen 60 Trainingstage. In der Anfangszeit habe ich pro Trainingstag die doppelte Menge für Vor- und Nachbereitung gerechnet – also noch mal 120 Tage obendrauf. Diese Zeit braucht man auch am Anfang, alleine ein gutes Script zu schreiben ist schon sehr zeitaufwendig! Daneben hatte ich NLP-Abendkurse an den Volkshochschulen in Berlin (an 5 VHS), Nürnberg, Fürth und Schweinfurt – plus Vor- und Nachbereitung.

Ich habe NLP mit mir selbst gemacht – täglich, konsequent und ausführlich. Außerdem habe ich pro Woche etwa fünf NLP-Einzelsitzungen gegeben (NLP-Coachings).

Für Akquise und Marketing habe ich mir wenig Zeit genommen, die Teilnehmer kamen auf Empfehlung und über die VHS-Kurse. Social Media gab es damals noch nicht, deswegen habe ich da viel Zeit gespart!
Aber mein Büro brauchte mich, ungefähr einen Tag pro Woche für Buchhaltung, Abrechnung, Telefonate, Briefe und ähnliches.

Alles in allem kommen da ungefähr 400 Tage pro Jahr heraus und so hat es sich auch angefühlt. In den ersten Jahren habe ich keinen Urlaub gemacht und eigentlich durchgearbeitet. Für den Anfang ist das ok!

Heute haben sich die Zeiten etwas verschoben, die Vor- und Nachbereitungszeit ist weniger geworden, firmeninterne Seminare sind dazugekommen und ich arbeite auch nicht mehr 365 Tage im Jahr. Aber ich mache noch immer täglich NLP mit mir selbst.

13. Welche Leute machen eigentlich NLP-Trainer-Ausbildung?

Was alle Teilnehmer gemeinsam haben ist natürlich, dass sie NLP-Master sind und sich lange und begeistert mit NLP beschäftigen. Fast keiner lebt bereits vom NLP, aber so gut wie alle haben damit schon ihr erstes Geld verdient (als Trainer oder Coaches). Einige arbeiten bereits als Trainer, z. B. für EDV oder Sprachen. Fast alle wollen NLP beruflich mehr einsetzen, die meisten können sich vorstellen, es zum Schwerpunkt ihres Berufs zu machen.

Alle wollen in sich investieren, an sich arbeiten, sich persönlich entwickeln und weiterkommen. Alle sind Veränderungen gegenüber offen und neugierig. Alle sind auch daran interessiert, andere gute NLPler kennenzulernen und Freundschaften zu schließen.

Was Alter und Beruf angeht, ist die Gruppe extrem bunt gemischt. Was uns verbindet ist die Leidenschaft für gutes NLP! Wenn Du mehr über die Leute in der Trainerausbildung erfahren willst, dann schick mir eine E-Mail und ich bringe Dich in Kontakt mit den Teilnehmern aus den letzten Kursen.

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Wenn Du weitere Fragen zur Trainer-Ausbildung hast, dann schick sie uns bitte per E-Mail und wir antworten Dir gerne und erweitern auch diese Frage-und-Antwort-Seite.