Urlaub auf vielen Ebenen

Unser Newsletter vom 19. August 2014

Sommerzeit – Urlaubszeit. Du spürst manchmal, dass Du jetzt Urlaub brauchst, erst im Urlaub. Der Alltag ist oftmals so schön und ausgefüllt, dass da gar kein Raum ist für das Gefühl, etwas ist nicht in Ordnung. Man lebt ja gar nicht so schlecht und eigentlich passt ja auch das meiste … wenn da nicht doch dieses Gefühl wäre … und Dich ruft …

Wenn NLPler Urlaub machen, dann auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig: Wir waren im Chiemgau. Dort waren wir auch im Schloss Herrenchiemsee … und berührt: Wenn Du in solchen wunderschönen Räumen bist und die Sehnsucht taucht auf, wie es wohl wäre, dort zu leben, in solcher Schönheit! Der König hat sich da eine Umgebung erschaffen, so in Resonanz mit seiner inneren Schönheit – denn er muss diese Schönheit ja in sich gespürt haben, um sie mit solcher Leidenschaft im Außen zu erschaffen. Wenn Du in solchen Räumen bist und sie auch die Schönheit in Dir anregen, dann kannst Du ahnen: Es gibt auch für Dich einen Platz, wo einfach alles richtig ist und Du wirklich hingehörst – so wie der König in sein Schloss. Ahnst Du diese große Sehnsucht, die er gespürt hat?

Wir haben uns dann entschieden, auch auf die Berge zu gehen und waren verblüfft, wie weit man von dort oben blicken kann, wenn die Luft klar ist. (Du brauchst dafür nur die richtige Perspektive und den richtigen Abstand.) Und wir waren froh, dass andere vor uns da waren und eine Seilbahn als Unterstützung für den angenehmen Weg nach oben gebaut haben! Von oben überblickt man die ganze Landschaft. Die Wege, für die man unten lange braucht (z. B. zum Schloss), sind von oben nur ein kleines Stückchen.

Und die Drachenflieger, die folgen auch ihrer Sehnsucht und gehen noch höher und überwinden Grenzen, von denen Du dachtest, dass Du ihnen eigentlich unterliegst – Schwerkraft und so. (Du brauchst, wenn Du das auch machen willst, eine gute Ausrüstung und einen guten Lehrer, um genau zu wissen, wie es geht.)

Im Urlaub hast Du die Gelegenheit, auch mal Sachen zu tun, die Du Dir sonst vielleicht gar nicht zugetraut hättest. Ich war zum Beispiel im Kletterwald und habe ganz neue Seiten von mir kennengelernt: So eine neue Umgebung gibt Dir einen neuen Blick auf Dich selbst. Und die Metapher vom ›nächsten Schritt‹ bekommt 10 Meter über dem Boden auch ein ganz echtes Gefühl. (Und auch da war es gut, dass andere vor mir da waren und den Weg vorbereitet haben, dem ich sicher gefolgt bin.)

Auf dem Heimweg habe ich dann Stephan Landsiedel besucht. Er hat in wenigen Jahren Deutschlands größtes NLP-Institut aufgebaut und ich wollte seine Erfolgs- und Motivationsstrategie modellieren. Es hat geklappt und ich habe noch kein Modelling gemacht, was auf mich persönlich einen größeren Effekt hatte. Ich habe einen wichtigen Teil seiner Strategie in diesem Newsletter beschrieben – zwischen den Zeilen. Es geht unter anderem darum, wie Stephan seine Sehnsucht nutzt.

So ein Urlaub, mit Abstand und Entspannung, macht keinen anderen Menschen aus Dir. Aber Du kannst Dich (neu) sehen und erkennen und vieles wird klarer – so wie der Weg, den Du von oben erkennst und einfach siehst, was die nächsten Schritte sind. Es bleibt die Sehnsucht, es wirklich zu tun und den Schritten zu folgen – und dem Ruf Deiner Sehnsucht: Komm!

Liebe Grüße (auch von Mirela),
Ralf